Herr K. fragt was, Frau Theobromina hat Grübelsturz…

Ach, wie würde ich heute gerne was total Witziges, Lockeres hier hinschreiben.

Aber.

Sms gekriegt.
Will wissen, ob es mir besser geht.
Weiß keine Antwort, Traurigmacher.
Finde Schweigen aber kindisch und unhöflich.
Kann ihn nach wie vor weder sehen noch hören.
(Augen & Ohren sind aber in Ordnung.)

Der versteht das nicht. Egal was. Untersuchungen haben das ergeben.

„Ichfahredeinetwegenumwegezuckezusammenwenndireinerähnlichsiehterlebejedentag-
wasdasichdirerzählenmöchtevermissedeinkomischeslachenundanderesichhabedirdas-
allesschon1.000xerklärtundduverstehstesimmernochnichtdubistganzdoofherzballtsich-
dassollweggehenauaredenhatkeinensinnmehresistgarnichtdasWASsondernmehrdas-
WIEgewesenichdachtedubistauchirgendwiemeinfreundundichbrauchtedringendeinen-
freundunddanndas!dasgehtsonichtdaswarnichtrichtigichwilldichvergessenaberdu-
kannstjamanchmalanmichdenken“
passt nicht in eine sms.

Ich geh‘ mal weitergrübeln…

Bin morgen wieder da!

Zartbitter

Aus noch unbestätigten Quellen wissen wir, dass Frau Theobromina gestern Geburtstag hatte. Und das war so:

Als ich aus unruhigem Schlaf aufwachte (weil ich natürlich dachte, irgendwer wird mich bestimmt wieder um Mitternacht wecken und mich fröhlich ankieksen: „Hey! Alles Gute!!! Herzlichen Glückwunsch und so, – wiiie: Du hast schon geschlafen!?“) und aus dem Fenster guckte, sah ich sofort, dass es schon ewig geregnet hatte und auch noch ewig weiterregnen würde. Na Prost!

Also ging ich ausnahmsweise zu Fuß und mit Schirm Einkaufen, statt wie sonst mit dem Rad. Leider ist der Laden eine Ecke weit weg, die Verkäuferin an der Käsetheke hatte „Böse-Türsteher-Laune“ und hätte mir meinen Morbier wohl am liebsten gleich quer und am Stück reingeschoben, und als ich zurückkam, war ich nicht nur nass von den Füßen bis zu den Knien, sondern auch total hungrig und der Postbote war dagewesen und hatte ein Päckchen bei der Nachbarin abgegeben.
Und dann war die Nachbarin natürlich nach Diktat verreist.

Grade als ich den Tisch gedeckt hatte, rief Freundin T. an, um zu sagen, dass sie später kommt, weil ihr Dach undicht ist und es regnet rein und sie sucht das ganze Haus nach Auffangschüsseln ab und sie braucht was Eckiges, findet aber nur Rundes, dabei muss sie es doch ganz nah an die Wand stellen und sie kommt erst um halb 12.
Magenknurr.

Also noch mal bei der Nachbarin klingeln. Nachbarin abwesend.
Dafür total durchweichter Brief vom Väterchen, grade noch lesbar. Immerhin.

Um halb 12 kommt Freundin T., hat 2 tolle CDs und Blumen („Irgendwas mit A und drei Silben, hab’s vergessen…“), wir stürzen uns auf Brötchen, Wurst, Lachs, Tee, Sekt, Erdbeeren, Kuchen, alles gleichzeitig.
Gefühlte 15 Minuten später: „Ich kannich mehr!“

Also ab ins Sprengel-Museum. Auf dem Weg nach unten noch mal Nachbarins Klingel drücken.
Langsam mache ich mir vielleicht Sorgen…
Neee, quatsch; – ich will mein Päckchen, menno!

Im Museum schlagen T. und ich supergute Rabattleistungen an der Kasse heraus, laufen dafür aber in der Taschenaufbewahrung beide fast gegen den zu gut geputzten Spiegel.
Die Ausstellung an sich beginnt schon total deprimierend. Das erste Bild kann man sich kaum angucken, ohne sich entsetzt abzuwenden.
Und so ähnlich setzt sich das auch fort. Die zeitgenössischen Künstler sind offensichtlich alle sehr deprimiert, haben Zahnschmerzen, keine Illusionen mehr, aber dafür gute Fotoapparate.

Eins der Exponate ist ein Keilrahmen, der mit schwarzem Stoff bespannt ist. An einer Ecke ist der Stoff eingerissen. Das Stück heißt: „Kathedrale in Flammen.“
Also, da hätte ich beinahe sogar selber einen der 3 schlimmen Sätze (s. gestrigen Eintrag) gesagt!
(T. hat sich übrigens die Sätze selbst verkniffen und mir nur gesagt, wo ich den jeweiligen Strich hinmachen soll.)
Zum Glück gab’s aber auch doch noch 1-2 schöne Dinger, die uns dann wieder etwas aufgepäppelt haben. Für die anderen beiden Museen fehlte uns dann aber die Energie.

Also geht’s wieder nach Hause. Nachbarin liegt bestimmt tot hinter der Tür, verkrallt in mein Päckchen. Jedenfalls macht sie nicht auf.

Der beste Exfreund M. kommt, bringt duftes Buch mit. Darf bleiben.
Kuchenmümmeln. Telefon. Heftig und bekanntermaßen unerwünschte Person, schnell wieder auflegen. „Wo war ich stehen geblieben…?“
T. hat inzwischen ganz böses Bauchaua und ist ganz müde, kriegt Wärmekissen und hält sich ansonsten tapfer.
Irgendwann sind beide aber wieder weg.
Telefon. Väterchen.
„Wat is‘ denn bei dir los, det is ja so stille! Ick dachte, bei dir is‘ Party! Haste denn keene Freunde, sachma!?“
Das zieht mich jetzt schon ein bisschen runter, das sage ich ihm aber nicht…

Plötzlich ist mir alles zu still. Werde traurig. Zum Glück in kurzer Zeit 3x Telefon hintereinander. Freundin S. droht Familienbesuch für Freitag an. Mit Kuchen!
Fange mich wieder. Muss ja.
Freundin M. will noch rüberkommen, hat Sushi gemacht.

Und dann wird doch noch alles wieder ganz gut. Und der Sekt noch alle. Und der Likör auch. Und dann der andere Likör. Halb 12 liege ich im Bettchen und denke: „Geschafft.“

(Eben bei Nachbarin gewesen: Geburtstagspäckchen ist ein DSL-Kasten und soll dann bald mal auf Sendung gehen…)

39

So, in ca. 2 Stunden bin ich dann offiziell 39 Jährchen alt (mein „Profil“ behauptet das zwar schon länger, aber das wird schon seine Gründe haben), was ich gedenke, mit Freundin T. und einem dekadent-opulentem Frühstück zu feiern.
Sekt gibt’s auch. Abends freie Auswahl.
Ab jetzt habe ich ein Jahr lang Zeit, Angst vor der „schlimmen 4“ zu haben und mir dazu doofe Bemerkungen gefallen zu lassen. *augenroll*

Später geht’s dann leicht angeschullert inne Kunst.
Hier gibt’s nämlich seit Freitag eine dufte 3-Museen-Gemeinschafts-Ausstellung: Made in Germany. So mit ganz frischen Sachen. Da bin ich schon gespannt, wie oft ich den Satz: „das kann ich auch!“ hören muss (Strichliste mitnehmen!). Alternativ: „Damit kann man also Geld verdienen!“ und „Was will uns der Künstler damit sagen?!“ *nochvielmehraugenroll*

Punktestand wird hier beizeiten bekannt gegeben…

Im Fernseher (Reklame)

Fernsehen führt nicht zwangsläufig zu Verdoofung, wenn man sich auch hier ausgewogen ernährt.
Gestern habe ich z.B. wertvolle Fernseh-Kalorien aufgenommen, indem ich auf 3Sat die wunderbare Filmadaption des Theaterklassikers „Lulu“ geguckt habe, mit Jessica Schwarz, Silvester Groth und Alexander Scheer (den ich sowieso groß finde).
Wer’s verpasst hat, hat was verpasst.
Später gab’s noch „Snatch – Schweine und Diamanten“, den kenne ich zwar schon, hab‘ ihn aber aufgenommen.
Weil: Der ist super.
Schon des piepsenden Hundes wegen.

Aaaber ich muss mich auch oft aufregen. Über die vielen Sprecher, die z.B. den englischen Namen Elisabeth nicht aussprechen können („Elithabeth“!), oder „Kässrien“ statt Kathrin sagen.
Neulich gab es angeblich einen V.I.P.-Bereich, der (französisch/englisch ausgesprochen) zum „Oui I pee“-Bereich wurde, was in etwa heißt: „Ja, ich pinkle.“

Über Werbung kann ich mich auch abwechselnd aufregen oder amüsieren.
Ich sammel‘ da schon seit Jahren kleinere und größere Entgleisungen und Merkwürdigkeiten.
Eines der ersten Dinge, die mir in diesem Zusammenhang auffielen war, als der Kaffee plötzlich nicht mehr einfach geröstet (sprich: „gerösstet“) war, sondern quasi über Nacht „geröööstet“. Einziger Sinn und Zweck dieser Änderung war, den weggedösten Zuschauer aus seiner Bräsigkeit zu reißen, indem man ihn im Ohr kitzelte.
Das Wechseln der Betonung ist ein gar nicht so selten benutztes Instrument, um die Aufmerksamkeit wieder ein bisschen anzutitschen.

Eine andere sprachliche Merkwürdigkeit schnappte ich aus dem Radio auf und das ist auch bestimmt schon so 10 Jahre her.
Es ging um ein Knäckebrot und eine über ihre Figur betrübte Dame rief aus: „Ich wär‘ wieder so gern wie früher!“
Ein Satz, der so nicht funktioniert!
Für die, bei denen der Groschen noch nicht gefallen ist: Der Satz, den man zu hören glaubt, lautet: „Ich wär‘ gern wieder so wie früher!“
Und so funktioniert er auch, gibt er doch dem Begehren Ausdruck, wieder die alte Form erreichen zu wollen.
Gesagt hat sie aber, sie wolle wieder „gern“ sein. Was sie früher wohl mal war.
Der Zustand des Gernseins ist aber wohl noch zu unerforscht. Und ob er mit Knäckebrot zu erreichen ist? Hm.

Zeugen können bestätigen, dass ich mich jedes Mal ordentlich aufregte, wenn mir die Knäckebrotfrau ins Ohr krümelte.

Auch schon lang her ist eine Fernsehwerbung für einen Saftabfüller, der damals, neu auf dem Markt, in eine Oase einlud.
Ebenfalls relativ neu waren zu dieser Zeit auch noch die Deckel, die beim Öffnen vernehmlich knackten. In der Werbung sah man jeweils einen Begeisterten, der die Pulle aufschraubte, aus der dann eine Art Garten schwappte.
Das Tolle an den Spots war, dass man beim genauen Hinhören merkte, dass beim Öffnen des Deckels nicht nur das Knacken, sondern auch eine menschliche Stimme zu hören war, die leise, aber deutlich „ZWACK!“ sagte (was wohl sowas wie knackige Frische suggerieren sollte).
Keinem, den ich drauf ansprach war das jemals aufgefallen. Aber in der Zeit danach wurde mir das von allen Seiten einstimmig bestätigt. Und alle wunderten sich, dass sie das vorher überhört hatten.

Doofe Dialoge in der Werbung: Geschenkt.
Dazu komme ich hier bestimmt auch irgendwann mal.

Aber offensichtliche Verarsche?
Vor kurzem sah ich so ein Zeichentrickding eines Softdrinkherstellers, dessen Getränk angeblich das Fliegen ermöglicht.
Da waren mehrere Achter-Ruderboote an Start und in einem davon unterhielten zwei Ruderer.
Der eine meinte, man habe den Sieg schon in der Tasche, da er der gegnerischen Mannschaft sein Getränk untergejubelt habe. Worauf sich sein Kollege natürlich aufregte, weil er die Konkurrenz damit quasi gedopt hatte.
Da erklärte ihm der Erste verschmitzt, er habe das Getränk ja nur den Ruderern auf der rechten Seite gegeben. Und schon sah man, wie das gedopte Ruderboot nach dem Startschuss im Kreis fuhr und die angeblich so Pfiffigen gewannen.

Wo da die Verarsche ist?

Unausgeschlafen

Gestern wieder ewiges Bettkastenkonzert.
Quietschen & Rappeln, Pause, Quietschen & Rappeln, Pause, Quietschen & Rappeln,…
Eine Etage drunter: Ich mit O*ropax, denkend: Oh nöööö… (es war nämlich schon halb einse, und um elfe war ich „schlafen“ gegangen. Die Beede aber oooch.).

Irgendwann, ehe ich’s mich selbst versah, klopfte ich doch an die Wand und war fast erschrocken deswegen. Es liegt mir nicht, in das Liebesleben Anderer regulierend einzugreifen.
Erschrocken waren auch die da oben. Plötzliche Stille. Verdutzung wahrscheinlich.
Und es blieb still. Wir horchten alle drei; die da oben, ich da unten.
Bis ich dann einschlief…

Heute Morgen dachte ich dann: Vielleicht waren die Beiden ganz froh, dass sie endlich aufhören konnten. Das ist ein junges Paar und dem Alter verwechselt man solcherlei Betätigung noch ab und an mit Leistungssport. Und dann traut sich vielleicht keiner aufzuhören. Oder so.
Jedenfalls „freue“ ich mich schon auf die nächste Begegnung im Treppenhaus, bei der ich dann eine gutmütige Erklärung abzugeben gedenke. Ich könnte ja auch z.B. Hilfe beim Bettkastenreparieren anbieten. Neenee, immer schön diplomatisch bleiben…

Ich hab‘ aber auch echt Glück mit meinen Obermietern. Bevor die fleißige Dame da einzog, wohnte dort ein spanischer Junggeselle, der einen schweren Schritt hatte und vor Allem sehr laut sprach.

Und so bollerte und brüllte er, dass es nur so eine Art hatte. Das merkte er selber aber gar nicht. Das Bollern vernahm ich vor Allem abends, es hörte sich an, als würde man einen schweren Sessel oder meinetwegen auch ein Klavier herum schieben oder auch mal ein Stückchen tragen, bevor es einem dann aber doch aus der Hand rutscht. Der Herr Spanier telefonierte auch immer sehr laut. Ich kann kein spanisch, aber „Hola!“, „Por favor“, „Manana“ und „Okeh, okeh…“ verstand ich einwandfrei. Auch dem Rest hätte ich sonst ganz sicher verstanden, deshalb war ich ausnahmsweise mal ganz froh über meine mangelnde Bildung.

Irgendwann war es mit der Junggesellerei vorbei und es zog eine Dame bei ihm mit ein, die auch noch einen ca. 15-jährigen Sohn mitgebrachte. Dass die Dame „Flores“ hieß, brauchte ich gar nicht großartig zu recherchieren, das hörte ich ja bald und fand es ganz putzig, weil das ja in etwa dem früheren Künstlernamen von Jasmin Wagner entspricht, nur eben auf Spanisch. Das Putzige daran war, dass die neue Nachbarin keineswegs einer zarten Pflanze ähnelte, sondern eher einem Baumstamm.
Der Sohn hieß Pablo und hatte nix als Unsinn im Kopf. So klebte er beispielsweise seine Kaugummis an die arme Pflanze, die ich ins Treppenhaus gestellt hatte. Nachdem ich das arme Geschöpf (die Pflanze) wieder in meine Wohnung zurückgeholt hatte, begann er, seine Jackentaschen vor meiner Wohnungstür auszuleeren, weshalb da nun immer Zigarettenschachtelpapierchen, Tempos und Bonbonfähnchen lagen, die mir von der Nachbarschaft scheele Blicke einbrachten. Das war mir aber egal. Ich mache die Treppe sowieso nie und irgendwann wandert das von ganz alleine bis ins Erdgeschoß und verschwindet dann da.

Jedenfalls, seit das „Pflänzchen“ mit dem Rabauken eingezogen war, stieg der Geräuschpegel in ungeahnte Höhen. Jetzt wurde jeden Tag mehrmals gezankt, wobei Senora unglaubliche Frequenzen erreichte und nie Luft holte. Zwischendrin wurden Schrankwände geworfen und Ringkämpfe ausgetragen.

Nach einer ganzen Weile kam ein neues Geräusch hinzu: Einer der beiden „Jungs“ wollte nun wohl das Schlagzeugspiel erlernen. Ich hatte jetzt erstmal sofort angenommen, dass es sich dabei nur um den Jungen handeln konnte, aber das noch relativ unrhythmische Getacker fand jedes Mal zu einem alten Phil Collins-Stück statt und da wurde ich dann doch unsicher.
Das Üben ging so: Man wartet, bis es mindestens 22°° Uhr ist und spielt dann das Phil Collins-Stück auf der Minianlage volle Pulle laut immer so halb bis dreiviertel, um dann abzubrechen und wieder neu anzufangen. Dazu wird ramentert. In dem Zimmer, das sich direkt über meinem Schlafzimmer befand.

Irgendwann hatte ich mal Besuch, während oben eine schwere Diskussion im Gange war. Da der Besucher über ausgezeichnete Spanischkenntnisse verfügte, konnte er mir simultan übersetzen: Der Junge hatte irgendwas kaputt gemacht und das ging nicht mehr heile und wer das denn jetzt bezahlen sollte! Er von seinem Taschengeld ja wohl nicht, aber er könnte sich ja mal einen Job suchen! Und überhaupt!
Ich hoffte dann sofort, dass das Kaputte vielleicht das Schlagzeug wäre oder wenigstens die Phil Collins-CD.
War aber nicht so.

Zum Glück zog die lustige Kleinfamilie irgendwann zwei Häuser weiter und kurzfristig zog ein Zwielichtiger ein. Man sah ihn nie, aber ich hörte ihn und seine geschätzten 40 Freunde, die wohl mit eingezogen waren. Zu dieser Zeit war unsere Hausfassade eingerüstet wg. Verschönerung. Ich kriegte manchmal mit, wie der Hausbesitzer oben klingelte und an die Tür wummerte, aber es öffnete Niemand, obwohl (zumindest mir) klar war, dass da jemand zuhause war.
Eines Abends plötzlich: Hausbesitzer mit Pullezei! Und die auch mit zwei Bullis gleich. Und zwei Hunde. Und Schlüsseldienst. Und grade, als ich mich aus dem Fenster hängen wollte, um mal zu gucken, was denn da…, wurde die Fassade per Strahler erhellt, damit da keiner heimlich übers Gerüst abhaut. Gottogott!
Und dann das berühmte: „Aufmachen! Pullezei!“
Als das keine Wirkung zeigte, wurde die Tür aufgebohrt. Und gezetert. Und gebellt (Hunde). Und abgeführt sogar.

Später erfuhr ich vom Hausbesitzer, dass der Zwielichtige ursprünglich eigentlich nur ein paar Wochen bleiben sollte, weil er irgendwie in Not gewesen war. Er hatte dann aber nie den kleinsten cent bezahlt und stattdessen ein halbes Dutzend seiner Kumpels mitgebracht, die die ganze Bude mit Matratzen ausgelegt hatten und sich ihr Essen auf Campingkochern zubreitet hatten.
Naja, und da war dem Hausbesitzer irgendwann der Kragen geplatzt.

Dann stand die Bude erstmal ein Vierteljahr leer und das war natürlich himmlisch ruuuuhiiig.

Bis das Bettkastenfrollein einzog…

Germanysnexttopmodel

Also: Ich dachte ja, die Hana gewinnt!

So saß ich hier gestern schön mit Freundin M. und Getränken und Chips und Dips und Getratsche, da flog plötzlich Hana raus ausset Finale!

Da sitzt man dann, mit offenem Mund, plötzlicher Stille, die Chips vor Schreck in der Faust zerkrümelt. „Isch fasset nit!“ bzw. „BOAH! Was‘ da denn los?!?“

Also schnell Wette abschließen, denn vorher war beiderseits noch ganz sicher gewesen, dass Hana gewinnt. Wir also beide für Barbara, aber ich in der Sorge, Anni könne gewinnen. M. ganz überzeugt, dass Barbara es macht.

Dann wieder Getratsche, Biergetrinke, aufs Klo Gerenne.

Na, und dann hat Barbara doch tatsächlich wirklich und ganz bestimmt gewonnen.
M: „Ich hab’s gesagt!“
Ich: „Quatsch! Vorhin haste noch gesagt, Hana gewinnt sicher!“
M: „Aber dann hab‘ ich das Andere gesagt!“
I: „O.K. Auch recht. Prost!“
M: „Kampei!“ (M. Ist Japanerin, nämlich.)

Jetzt ist wieder 1 Jahr Zeit für andere wichtige Sachen.

Bärbel still missing

Übrigens gibt’s leider keine Spur von Bärbel…
Ich schätze, sie hat sich irgendwo eingemuckelt, um eine 19-Punkt-Prinzessin zu werden. Ob ich sie dann wohl wieder erkenne?

Aber wenn ich das richtig sehe, sind ein paar kleine Verwandte zugezogen, die sich noch im „Kleinesgrüneswürmchen-Stadium“ befinden.
Es bildet sich wohl sowas wie eine Marienkäferstadt auf meiner Fensterbank.

Na, solange die Machtübernahme aussteht, bleibe ich ganz entspannt…