Intern

Seit Wochen hadere ich ein bisschen mit meinem Blog. Ich weiß nicht, ob man’s merkt. Als ich es eröffnete, war ich natürlich begeistert und schrieb ein Durcheinander aus lus-
tigen, nachdenklichen, zum Teil auch sehr persönlichen Einträgen. Mit den Monaten sind die Einträge dann eigentlich immer mehr in eine Richtung gelaufen: Ich hab’ überwiegend versucht, mich und Andere zu unterhalten.

Die Begeisterung für’s Bloggen und alles, was dazu gehört, ist immer noch da, fast unge-
brochen, aber immer öfter denke ich: „Wenn meine Laune eben nun mal nicht lustig ist, wieso schreib’ ich das eigentlich nicht mehr?“ Oder nicht so richtig. Immer mehr von dem, was mich außerdem noch beschäftigt, deute ich nur noch vage an oder spare es ganz aus. Ich weiß gar nicht, wann ich mich dazu entschlossen habe.

Schließlich habe ich hier gar keine schlechten Erfahrungen gemacht, eigentlich eher im Gegenteil. Und trotzdem wird man irgendwann zurückhaltender. Naja, „man“ weiß ich nicht. Ich jedenfalls. Einschränken muss ich mich doch aber im Alltag schon oft genug. Wozu also? Ich kann hier doch eigentlich schreiben, was ich will! Freunde, die mich gut kennen, sind manchmal erstaunt darüber, wie groß der Kontrast sein kann zwischen dem Blogeintrag und dem, wie sie mich am Küchentisch erleben.

Und irgendwas in mir sagt: Da ist was quer. Das sollte anders. Und wird es.

Ich habe zudem den Eindruck, die große Müdigkeit hat sich über’s Blogland gelegt. Ich lese überall: „Ich mache Pause.“ „Ich bin Blogmüde.“ „Letzte Aktivität vor 11 Tagen.“ „Wenn ich wieder mehr Zeit habe, dann…“ Letzteres habe ich selbst schon manchmal geschrieben, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich durch das sog. echte, richtige, reale Leben in Anspruch genommen war.

Vielleicht ist das ja die normale Winterstimmung im Blog. Das kann ich nicht beurteilen, ich bin erst seit einem guten halben Jahr dabei. Muss man sich denn, um neue Impulse zu bekommen, wirklich immer neue Blogfreunde suchen? Ich weiß, es hilft mitunter sehr, ein schönes Blog zu entdecken, das neben dem eigenen vor sich hinwächst und tolle Gedanken rüberwehen lässt. Doch meine Freundesliste ist überschaubar und es betrübt mich schon jetzt, wenn ich nicht alle Bildchen sehen kann. Außerdem habe ich jetzt schon gelegentlich das Gefühl, viel zu selten einen „Rundgang“ zu machen, obwohl ich doch fast alle Einträge lese. Wahrscheinlich kennt das jeder hier. Aber ich will mich jetzt nicht verzetteln, denn ich wollte ja was ganz anderes…

Was ich eigentlich nur sagen wollte, ist, dass ich von nun an wieder etwas freier von der Leber weg bloggen will. Na, das hätte eigentlich auch in einen Satz gepasst. Hapuh.

Ach so! Ich wollt‘ nur sagen: – Sie kämen dann jetzt.

Ufos

Noch vor ein paar Wochen hatte ich mir hier noch Gedanken darüber gemacht, wie Außerirdische wohl so daher kommen und die Vermutung geäußert, sie seien viel-
leicht so was wie 3 Meter große Mikroben, oder trügen Pullunder. Schließlich hat sie ja noch niemand richtig gesehen (meiner Meinung nach), da kann ich fröhlich jeden Tag was anderes behaupten, wenn ich da Bock drauf hab.

 

Meine heutige Vermutung kann ich sogar mit ’nem Foto unterstützen!

 

Ich vermute nämlich heute drauf los, dass Außerirdische nix anderes sind als Farb- und Konservierungsstoffe, die in einer wässrigen Lösung leben.

 

Ihre Namen sind: E330, E331, E300, E466, E211, E104, E110, E122, E124, E133, und ein Kind ist wohl auch dabei, das heißt: E150a. So steht’s auf der um-
gebenden Schutzhülle.

 

Sie werden nämlich mit Sack & Pack und Mutterschiff bei HEMA verkauft, im 6er-Pack für lächerliche 2 Euro fuffzich. Und zwar als „Limonade-Ufos“ in so mundwinkelverwirrenden Geschmacksrichtungen wie z.B. „Kaugummi/Apfel.“

Hollandse Geschmeck

Auf Reisen ist es für mich das Größte, nach landestypischen Spezialitäten Ausschau zu halten und dabei kleine Entdeckungen zu machen. Die Supermärkte und Kaufhäuser stel-
len dabei für mich durchaus echte Sehenswürdigkeiten dar.

 

Der Haken an der Sache: Hinterher sitze ich zuhause und denke an die vorzüglichen Man-
delkekse, die ich auf derundder Insel so gern gegessen hab… Denn meistens handelt es sich doch um Süßes, gern auch um Schräges oder Buntes. Ekliges lasse ich aus.

 

Wie gestern bereits angekündigt, zeige ich heute mal, was ich in Holland in der Süßwa-
renecke eines Warenhauses erbeutet habe. Anscheinend sitzt in der Marketingabteilung bei HEMA ein Geschichtenonkel, der die bunten Tüten höchstselbst betextet.
Zwei Beispiele habe ich eingepackt.

 

schokokonfettiZum Schokokonfetti fällt ihm also ein:

„sind elf rote + vierzehn gelbe – fünf schwarze genauso lecker wie zwölf orange x neun rosa – acht gelbe : fünf blaue? rechne es aus!“
Mal von der Groß- und Kleinschreibung abge-
sehen, an der sich die Schulkinder bitteschön kein Beispiel nehmen sollten, frag’ ich mich: What the heck meint der Mann damit?

 

Ich hab’s ausprobiert, dazu musste ich insgesamt ungefähr 14 Päckchen des süßlecke-
ren Zeugs in mich reinrechnen, kam aber zu keinem anständigen Ergebnis. Geht es hier eventuell um die Einwohner der verschiedenen Kontinente? Ich find‘, die schmecken alle gleich. Und wo wohnen dann die Blauen? Obwohl, so wie ich zurzeit manchmal friere, kann ich mich eigentlich selber glatt dazu zählen…

 

FrischeBertasDanach brauchte ich erstmal sofort einen anderen Geschmack. Also her mit den „Frischen Bertas“!

„Die Kuh Berta isst jeden Tag ein Kilo Minze. So hat sie immer einen frischen Atem. Da freut sich der Bauer!“
steht auf der Tüte.

 

Großbuchstaben scheint Berta immerhin zu kennen, aber ob Kühe wirklich soviel Minze fressen? Glaub’ ich irgendwie nicht, oder? Aber der Bauer, der freut sich! Den ganzen Tag lässt er sich nun begeistert von seinen Rindern, die alle Berta heißen, anatmen.

 

Und die Minze macht die Kühe so schulli, dass sie aus lauter Daffke Bockspringen in meiner Hand spielen, kaum, dass ich sie aus der Tüte gefieselt hab’. Das macht mich so nervös, dass ich sie direktemang verputze. So.

FrischeBertas1

 

Direkt verputzt (aber schon letzte Woche) habe ich auch die Schoko-Nuss-Fudges, die kann ich hier leider nicht mehr vorzeigen. Auch die doppeltsalzige Lakritze ist schon unter’s Volk gebracht. Geschichten standen da sowieso keine drauf. Doch hier wartet noch ein Kästchen auf Freundin M.: Petitfours
Der knallbunte Inhalt ist als „Kinder-Petit-Fours“ beschrieben. Es sind aber kleine Marzi-
panbomben, die mithilfe vieler kleiner E’s, die in heller Schokolade und Zucker wohnen, bemalt sind. Ich glaub’ nicht, dass die kleine Matilda (M.s Tochter, 1 ½) davon was ab-
kriegt. Da schnappt die doch sofort über! Die kriegt einen gesunden Apfel und ein paar Salzstangen auf die Faust, und die Minikuchen gehen an die Großen!

 

Petitfours2

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch für mich habe ich kleinen Vorrat gesich-
ert. Und ich kann versichern, sie schmecken genauso, wie sie aussehen, hehe…

Magenschwindel & Ohrensausen

Letzte Woche war ich ja noch verreist. Zum Beispiel in Maastricht.

 

Dort erlitt ich plötzlich eine mittelschwere Hüngerchenattacke. Weil ich aber im Gegen-
satz zu Herrn Jean Pütz keine Schublade dabei hatte, aus der ächzend ein dreihaariges, anstrengendes, mit ungesunden Flecken übersätes Männchen springt, um mir „Milschreis zum Sällbabasteln“ mit zugehörigem „Tütschen“* anzudienen, und auch mein Begleiter keine Anstalten machte, eine solche Schublade unter’m Mantel herauszuzücken, suchten wir uns einfach eine Kneipe. Beziehungsweise ein „Eetcafé“, oder wie das dort heißt. Der Laden hatte auch einen ganz typischen holländischen Namen, und zwar: „C’est la vie!“

*(„Tütschen auf…, drübber…, – fechtisch!“ weckt bestimmt bei so Manchem alle möglichen Assoziationen, nur keine, die sich aufs Essen bezieht.)

 

Obwohl auf den Straßen irre viel los war, war es in der Kneipe sogar noch lauter, beson-
ders in der Ecke, in der wir noch Platz fanden. Da wurde nämlich das Geschirr aufbewahrt bzw. durcheinander geworfen, die spotzende Kaffeemaschine bedient und das Personal bebrüllte sich mit Anweisungen. Wir bestellten „Toasti mit Kaas und Ham ohne Ham“ (aber mit Toast und Kaas) und Kaffee. Jetzt erst fiel mir die Musik auf, aber zu spät: wir saßen schon und hatten bestellt. „You’re my heart, you’re my soul…“ Hoppla. Direkt im Anschluss: „Take these broken wings!“ Gefälligst.

 

Zum Glück kam jetzt unsere Bestellung. Der ersehnte Imbiss wurde begleitet von „Kyrie Eleison“ (/Marillion), das ein Herr am Nachbartisch auch noch ganz gut kannte und das „Ohohoooooo…!“ aus dem Refrain sogar leise (dachte er) mitsang. Da schmeckt einem doch die leckere Salatbeilage gleich noch mal viel knackiger!

 
Vielleicht hätte unsere Kellnerin auch gern mitgesungen, hatte sie doch eine, sagen wir mal, zutiefst männliche Stimme, die irgendwo hinter ihren unübersehbar weiblichen Attri-
buten hervorkam. (Eigentlich zu tief, um in Fish’s Geknödel einzustimmen. Eventuell, wenn was von Bonnie Tyler gelaufen wäre?) Das begeisterte sie übrigens anscheinend selber so, dass sie meinem Gegenüber gleich mal die leere Espressotasse umriss, sie dann aber schön ordentlich wieder auf der Untertasse zurechtstellte. Denn wer weiß schließlich, wozu wir die leere Tasse noch brauchen…

 

Das „Kyrie“ ging jetzt über in „One night in Bangkog“, offenbar hatte hier jemand vom Per-
sonal so eine 80er-CD an der Tanke mitgehen lassen, in dem Glauben, Touristen hörten so was gerne. Mir machte das auch tatsächlich immer mehr Spaß und ich fing an, mir Notizen zu machen. Wahrscheinlich erweckte ich dabei bei meinem lieben Begleiter den Eindruck, Maastricht gefiele mir nicht richtig, und ich würde mich sogar darüber lustig machen. Das liegt mir jedoch fern. Diese Kneipe hätte auch in Soltau sein können oder meinetwegen auf Texel (und auch dort hätten sie vielleicht versucht, statt der leeren Tasse Deine noch vollen Blättchen mit Hilfe eines Zaubertricks abzuräumen *g*), und Maastricht gefiel mir sogar so gut, dass ich unbedingt vorhabe, da noch mal hinzufahren, sobald sich die Gelegenheit bietet. Nach Texel übrigens auch. Soltau weiß ich noch nicht.

 
Gespannt wartete ich also auf das nächste Stück… Es war „Pass the Dutchie“. Das hatte ich nun echt über 20 Jahre nicht gehört. „Gimmidiemjusikmäkmijampampamp!“


damoklespulleNa, das sollte hier mal einer versuchen, denn der Laden war bis unter’s Dach vollgestopft mit Zeug und Leuten und Zeug. Direkt über mir hing, wie das be-
rühmte Damenkloschwert, eine riesige, wahrscheinlich  45-Liter-fassende J*ger-
meisterpulle.

 

Ich hatte ein bisschen Schiss, sie würde sich vielleicht ausgerechnet den heuti-
gen Tag aussuchen, um sich aus ihrer bestimmt fachmännisch verzwirbelten Drahtverankerung zu lösen und mich auf ihrem Weg nach unten zu erschlagen.

 

Vielleicht ist das Foto deshalb so verzit-
tert. Die anderen sehen sogar noch viel schlimmer aus!

 

Was nicht mit draufging auf’s Bild: „99 Luftballons“. Die hätte ich, statt im Ohr, wirklich lieber über mir gehabt, und zwar ohne Nenas Seufzgesang, dem man wohl nie mehr ganz entkommen wird.

 

Zeit also, zu gehen. Offenbar betrübt dies das Personal zutiefst, denn hinaus begleitet werden wir von „Each time you break my heart…“

 

Frisch gestärkt und (wenigstens anteilig) amüsiert, treten wir auf die Straße zurück und eine meiner Lieblingstätigkeiten an: Die Suche nach noch unbekanntem Geschmeck.

Bei der Ladenkette HEMA werde ich fündig.

 

Doch dazu morgen mehr…

So, bin seit vorgestern…

… Abend wieder zuhause.

Nachdem ich mich auf verschiedenen Bahnhöfen herumgetrieben habe, dabei zweimal bis ins Knochenmark gefrostet wurde, einen Anschlusszug wegen opulenter Verspätung ver-
passte, mir danach immerhin die eine Hand an einer Art Wassersuppe wärmen konnte (auch die Azteken haben ihren Kakao damals schließlich schon mit Wasser angerührt), mit Unterstützung der Bahngöttin (hl.Gleisa) trotzdem noch einen Sitzplatz im Nachfol-
gezug fand, und sogar, in Hannover angekommen, noch die Kraft fand, mir im Bahnhof einen Liter Milch und ein Pizzaeis im Flachkarton zu besorgen.

 

Im Wohnzimmer empfing mich der Weihnachtsbaum, den ich am ersten Feiertag über-
stürzt zurückgelassen hatte. Doch er schmollte nicht und sah noch prima aus.
Ich überlege jetzt, ihn vielleicht bis zu meinem Geburtstag stehen zu lassen.

 

Von der Reise habe ich ein paar nette holländische Produkte mitgebracht (zum Teil zeige ich die hier noch), was auch Freund M. gefreut hat, der gleich über die Straße gelaufen kam, um sich seinen Anteil zu begucken und sich bei dieser Gelegenheit in meine Bade-
wanne zu betten. Das macht er immer, wenn eine Erkältung was von ihm will, und er will aber nix von der. Natürlich wäre es einfacher, er würde zuhause baden, aber das geht gar nicht, weil er nur eine Dusche hat. (Es sei denn, man lässt das Stehen im knöcheltiefen Wasser als Baden durchgehen.)

 

Jedenfalls muss ich mich hier erstmal wieder sortieren, denn in meinem Kopf ramentert gerade alles durcheinander und ich gehe ein bisschen neben meinen Schuhen her, wie man hier so sagt. Allerdings ist der Januar sowieso auch ein von mir äußerst ungeliebter Monat, weil mir da in den letzten Jahren eigentlich immer die härtesten Sachen passiert sind. Da habe ich ab und an mal nicht aufpasst, wurde plötzlich auf links gedreht und hatte dann den Rest des Jahres damit zu tun, mich wieder zurückzukrempeln. Dazu kommt: Auch der Februar ist nicht schön. Schön wäre, ein bisschen am Kalender herum zu drehen, damit übermorgen März ist, aber das habe ich schon vergeblich versucht…

Also eben Schultern hoch, Augen zu und durch.

Glück muss man haben

Wenn das alte Jahr in ein neues kippt, wird ja gern orakelt.
Ich mach‘ das auch, Bleigießen und so (es ist ein Eichelhäher. Jetzt muss ich nur noch rauskriegen, was das bedeutet. Bestimmt was Gutes.).

Für die, die kein Orakelmaterial auf Küchenschublade haben, stelle ich diesen Glücks-
keks zur Verfügung, den mir ein geschäftstüchtiger China-Bringdienstbetreiber vor einigen Tagen brachte:
glueckskeks_w
Viel Glück damit!

Mumpeln! Mumpeln! Mumpeln!

So, hm. Weihnachten ist jetzt vorbei, oder? Ich hab’ gar nicht mehr geguckt, aber meine Schokolade geht langsam zuende…

Vielleicht kommt’s ja daher, dass ich zurzeit manchmal ein bisschen mumpelige Laune hab’. Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass ich überhaupt gar nicht zuhause in Hannover bin, und meine hiesige Laune und ich verstehen uns nur nicht so richtig, weil sie gelegent-
lich ganz plötzlich holländisch spricht und davon kann ich doch nur ein paar Brocken! Vielleicht ist die dann verwirrt, wenn ich nicht gleich antworte und meint, ich hätt’s nicht nötig? Nee, ich glaub’, das ist zu verstiegen… So Laune kann ja auch einfach nur so mal mumpeln. Wenn man übrigens das Wort „mumpeln“ ein paar Mal deutlich hintereinander weg laut sagt, ist das 1. eine schöne Unterkiefergymnastik und man bekommt 2. gleich ein wenig bessere Laune.

Vorgestern sah ich übrigens eine ausgesprochen gut gelaunte holländische Taube, die offensichtlich gerade einen ganzen Wäschekorb leerer dreiäugiger Grünhäschen in den passenden Container entsorgt hatte. Ich konnte gerade noch auf den Auslöser drücken, bevor sie wieder auf ihr Fahrrad stieg und davon radelte; – sonst glaubt einem das ja wieder keiner!

Fahrradtaube

Das wird eine ordentliche Weihnachtsparty gewesen sein, da zuhause bei Taubens. Nach zweidrei Grünhäschen auf ex geht da nämlich das Gurren und Kopprucken und Geflatter und Brustgepluster erst richtig los! Das weiß man ja, bzw. hört man ja so einiges. Getrunken wird übrigens solange, bis die Hasen wieder zwei Augen haben… Musik wird bei solchen Parties keine gebraucht. Kann sich ja jeder denken, wieso.

Bestimmt ist die Taube auch gleich wieder Nachschub holen gefahren, jetzt, wo wieder Platz im Gepäckkörbchen war. Schließlich wird doch morgen schon wieder gefeiert. Und garantiert sogar mit Geboller! Da müssen also noch Knallfrösche und Luftschlangen her. Meinetwegen auch Rummsböcke, Leuchtkäfer, Rumpelkämmerer, Knallchargen, Explo-
dierschweinchen und Zundern. Na, passt ja mehr als genug in den Korb.

Dass das Fahrrad drei Räder hat, liegt wohl daran, dass Tauben im Allgemeinen ein biss-
chen Schwierigkeiten mit dem Radfahren haben, wegen der Balance und so. Deswegen fahren die meisten Tauben am liebsten mit Stützrädern. In Holland jedenfalls. Oder gleich Liegerad. Es geht nämlich die Kunde, das sei einfacher. Im Gegensatz zu den meisten Tauben glaube ich das aber nicht.

Ich glaube aber, dass das eine gute Idee von dieser Taube war, sich mollige Flügelspit-
zenwärmer an den Lenker zu machen. Schade, dass sie gar nicht dran kommt.

24. Dezember

stern24Und die letzte Frage für den Kalender kommt wieder vom lieben Sansibar:

„Reichen die Fragen jetzt für den Ad-
ventskalender oder brauchst Du noch mehr?“

Antwort:

Ja Danke, die haben gereicht. Reichlich gereicht. Super gereicht.

Dank Dir und Trithemius, rebhuhn, magicmuffin, Doc Totte, Indogermane, Frieling, Allerweltsteufelchen, Annemikki, Träumer, NetRat_wtx, Juleika, kulturniprogram und Freundin T.

Und Litteratte, die ich hier leider nicht mehr verlinken kann, denn sie hat traurigerweise ihr Blog vor ca. 2 Wochen geschlossen (wir vermissen Dich, Susanna! Menno!).

Ich habe mich zwar bei allen bereits bedankt, möchte mich aber hier noch mal so richtig volle Pulle generalbedanken! Mir hat die Kalenderaktion richtig Spaß gemacht. Ich wusste ja nun auch nicht, was an Fragen auf mich zukommt, das war spannend!
Ich hoffe, Euch hat’s auch gefallen. 

Jetzt ist es also an der Zeit, die Ankunft von „Pucki, dem Gott der Fleißigen“, zu feiern, der uns jedes Jahr aufs Neue die dreikammrige Walnuss bringt. Seine Botschaft an uns:

Pucki

Recht hatter! Ich wünsche allen, die hier reinschauen, ein paar ruhige Tage, mit netten Menschen, Lieblingsessen, Füßehoch und nur ganzganz wenig Chaos. Für die Herren hoffe ich, sie müssen sich nicht über SOS (Schlips, Oberhemd, Socken) „freuen“. Für die Damen gilt das Gleiche im Bezug auf: Topfsets und Farb-und Stilberatungsgutscheine.

Und die Theobromine ruht sich nun auch ein bisschen aus und plündert ihre Schokola-
denschätze…

Dann feiert mal schön!