…muss ich an Herrn Bohlen denken…
Na, nicht bewegen, das geht bestimmt gleich wieder weg.
einkaufen
Dressing!
Beim Einkaufen:
A: „Dann mache ich uns einen Gurkensalat dazu, ja?“
B: „Au Lecker!“
A: „So, hier hab’ ich die Gurke schon mal…“
B: „Gut. Was brauchst Du denn noch dazu?“
A: „Dressing.“
B: „Ach nee. Und was brauchst Du dafür?“
A: „Ja. Dressing!“
B: „Ja, Essig und Öl? Hätt‘ ich zuhause… Zitrone?“
A: „Ja. Nein.“
B: „Oder Joghurt und Kräuter, oder wie?
A: „Nein! Dressing.“
B: „Dill?“
A: „Nee, Dressing!“
B: „So Pulver? Aus der Tüte?“
A: „Neiiiiin! Doch kein Pulver! … Dressing!“
B: „Jetzt sag’ doch nicht andauernd Dressing zu mir! Herrjeh! Was brauchst Du denn dafür, das will ich doch nur wissen…“
A: „Ja, sag’ ich doch die ganze Zeit: Dressing! Ich brauch’ Dressing!!!„
B: „???…!!!“
A (aufgeregt): „Das gibt es hier nicht! Dressing! Zuhause kaufe ich immer so ein leckeres bei K***! Aber das gibt es hier nicht.“
B: „Manno! Wieso sagst Du das denn nicht einfach gleich? Und was jetzt?“
A: „Ja. … – Weiß nicht?“
B (abwartend): „…“
A: „???“
B: „Los! Wir kaufen jetzt ein Tütchen! – Ich hab’ die Faxen dicke hier mit Dressing…„
Gehirnschmalz
Gestern fiel’s mir wieder ein:
Es gibt ja seit ein paar Monaten so eine Margarine, die gut sein soll für den Kopp. Ich finde ja, dass Margarine erstmal für überhaupt nix gut ist. Weder für den Kopp, noch für die Füße, noch für irgendwas dazwischen. Den Magen, meine ich.
Margarine riecht und schmeckt unmöglich, ist ekelhaft weich und damit Braten sollte man besser auch nichts. Sie wird mit Wasser, Stickstoff und/oder Joghurt gestreckt und kriegt „gesund“ draufgeschrieben. Dabei vermute ich eher, dass das Verkaufen von gehärteten Fetten und Emulgatoren irgendwie billiger kommt als das Entsorgen. Was da alles drin ist! In Butter ist wenigstens nur Butter. Und manchmal etwas Farbstoff aus der Karotte, wenn sie jahreszeitlich bedingt etwas zu blass daherkommt.
Der neueste Trick ist jetzt also diese Margarine, die „Idee!“ heißt. Angeblich ist sie gut für’s Hirn, denn „auch unser Gehirn hat Hunger“. Wenn mein Gehirn Hunger hat, kriegt es was zu lesen und keine Margarine. Und weil ich eben sowas nicht kaufe, und mit meinem Hirn sowieso zurzeit eigentlich alles in Ordnung ist, weiß ich jetzt auch nicht, ob man das Hirn über Nacht drin einlegt oder sich die Margarine direkt morgens mit’m Messerchen draufschmiert…
Nachtrag am 26. 2.: Dank‘ Dir HikE, – Ich bin begeistert!
"Frühlingserwachen"…
…steht doch extra an der Rückwand!
Jetzt kann man nur spekulieren, was hier wohl passiert ist:
Entweder haben die Bäume und Büsche tatsächlich mal mit ordentlich Schmackes aus-
geschlagen und das Frolleinchen dabei versehentlich mit umgehauen. Oder ihr Bruder hat sie mit einer besonders übel riechenden Tulpe erwischt, deren Geruch sie überfallartig be-
wusstlos gemacht hat. Oder sie hat schlicht den Weckruf überhört und poft jetzt einfach durch bis zum Sommer…
Beruf und Arbeit
Es gibt einen Unterschied zwischen Beruf und Arbeit. Den einen ergreift man, auf die andere geht man. Auch die Hersteller der dafür angemessenen Kleidung wissen das und stellen sich drauf ein. So gibt es für Arbeiter eine Arbeitslatzhose und für Berufstätige sogar einen schicken Zweiteiler, bestehend aus Berufsjacke und Berufshose.
Manche können sich aber wohl nicht so ganz entscheiden, haben untenrum einen Beruf, z.B. vielleicht Marathonläufer, und obenrum Arbeit, sagenwirmal Brikettsschaufeln. Und dann können diese Herren kombinieren. Das finde ich ziemlich gut durchdacht.
Ach nee, da hab’ ich nur nicht richtig geguckt: Das für untenrum ist ja eine Berufs-
Cordhose. Das heißt, die Hose ist von Beruf Cord. Oder so. Das ist verwirrend!
Nach Feierabend jedoch sind die Herren alle gleich, da tragen sie Freizeitweste.
Und vielleicht auch Sportsocken, wenn’s gerade passt. Die Arbei-
terherren haben’s da besonders gut, die können sogar während der Arbeit Socken tragen und sich ggf. ab und zu mal abtrocknen. 
Berufssocken scheint es wiederum nicht zu geben. Aber verkauft werden die, die’s gibt, im 5er Pack, was mir irgendwie unlogisch erscheint. Aber wahr-
scheinlich ist die fünfte wieder die, die die Waschmaschine an-
geblich frisst.
Meine hat das übrigens noch nie gemacht, die kriegt aber auch immer ausreichend Strom und Wasser und Pulver und so. Sie hat bestimmt Spaß an ihrer Arbeit und könnte mit Freizeit-
socken auch überhaupt nix anfangen…
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, Sie werden so schnell wie möglich bedient…
Also, wenn ich hier Schnittbrot liegen habe, von dem ich schon weiß, dass ich es ganz bestimmt nicht mehr essen werde, bin ich irgendwie froh, wenn es zu schimmeln anfängt. Dann kann ich es endlich wegwerfen. In meiner Küche liegt schon wieder so’n Kandidat: noch 2 ½ trockene Scheiben in der Tüte, aber sieht noch ganz prima aus. Jetzt stelle ich mich natürlich nicht die ganze Zeit daneben und warte, ob es endlich pelzig wird, damit ich es in die Tonne kloppen kann, dafür bin ich viel zu ungeduldig!
Heute bin ich sowieso so’n bisschen unruhig, denn ich bin da an einer Sache dran…
Alle fünf Meter checke ich meine mails, aber das, worauf ich warte, ist nicht dabei. Ich könnte mir ein Brot machen, aber ich hab’ keine Lust. Zwischendurch habe ich mal den Rechner ausgemacht, damit ich nicht bekloppt werde. Vorhin war ich sogar in der Stadt und hab’ was umgetauscht. Ein Weihnachtsgeschenk, das ich ausweichhalber gekauft hatte, weil ich das richtige Geschenk nicht und nicht kriegen konnte. Aber dann kriegte ich es durch einen superglücklichen Zufall doch noch rechtzeitig, und da hatte ich dann plötzlich zwei. Und was soll ich sagen: Sie haben’s heute klaglos zurück genommen und das Geld fast schneller wieder aus der Kasse gezaubert, als ich gucken konnte! Astrein. Geradezu unwüstig.
Eigentlich wollte ich mich dann mit einem schönen Zug durch die Klamottenbuden weiter ablenken, aber dann kriegte ich mal wieder Rückenrucken und fuhr doch schnell wieder nach Hause. Und immer noch keine mail. Bis morgen Mittag sollte was da sein, sonst ist’s Essig. Leider ist das auch wahrscheinlicher, aber man weiß ja schließlich nie. Herrjeh, ich fang’ hier noch das Nagelbeißen an!
Oink!
In einer aktuellen Printanzeige für einen Kombiwagen mit Stern vorne drauf, braust ein sil-
bernes Geschoß durch eine Kurve. Darüber reißt gerade ein wolkenverhangener Himmel auf. Man muss nicht lange draufgucken, dann bleibt der Blick in der rechten oberen Ecke an dieser dicken Wolke hängen:
Was soll mir das mitteilen? (Ich weiß, dass in der Werbung nichts, aber auch nichts „einfach nur so“ ist.) Dass B*nzfahrer wie Wildsau fahren?
Hier wird nicht gesungen
Bekanntermaßen fahre ich immer mal mit dem Zug. Zu diesem Zweck habe ich mir mal eine Bahncard gekauft. Und eigentlich klappt auch immer alles so ganz gut. In das Ge-
mecker über die Bahn wollte ich jedenfalls nie mit einstimmen, denn das war mir immer zu modisch. Nun hatte ich aber im November mal versucht, Tickets online zu kaufen, weil das billiger ist, und sparen kann ich mir durchaus mal leisten. Ich drehe zwar nicht jeden Cent zweimal um (ich hab’ schließlich auch noch was anderes zu tun, als den ganzen Tag Münzen umzudrehen), aber ich freue mich schon, wenn ich mir ordentlich was dafür kaufen kann.
Jetzt stellte ich beim online-Buchen aber überraschenderweise fest, dass man von mei-
nem Konto kein Geld wollte. Vielleicht hatte ich es nicht ausreichend umgedreht?
Vielleicht hatte es aber auch damit zu tun, dass damals beim Kauf der Bahncard ein klei-
ner Kuddelmuddel entstanden war, nach dem ich plötzlich zwei Bahncards hatte. Also musste eine zurück gebucht werden. Darüber hat sich wohl jemand geärgert und einen Knopf gedrückt. Auf dem Knopf stand drauf: Von der Frau G. ihrem Konto wollen wir nix mehr, denn da mussten wir mal was hin zurückbuchen, deswegen schmollen wir jetzt. Anweisung von oben.
Darüber wollte ich gerne mit einem Bahn-Service-Zuständigen sprechen, doch am Telefon sagte man mir, das ginge nicht. Es gäbe nur eine e-mail-Adresse, an die ich schreiben könne. Ich singe jetzt nicht das Lied von der Servicewüste! Schon allein, weil ich weder Melodie noch Text kenne. Was reimt sich denn schon auf Wüste!? „Ich bin schon total aus der Püste, denn ich muss durch die Servicewüste…!“
Stattdessen schrieb ich die Mail. Und das war’s. Es passierte nämlich nix. Und ich ver-
gaß überhaupt den ganzen Krempel. Bis eben. Da bekam ich eine Rückmail, in der steht, dass ich jetzt gerne wieder mein Geld zum Einstecken bereitstellen darf. Das finde ich sehr nett und es hat ja auch nur zwei Monate gedauert.
Ganz anders geht es da bei der Firma Hum*x zu, die einen DVB-T-Empfänger hergestellt haben, der hier im Wohnzimmer steht. Ich bekam ihn mal von Freunden, die aber kein Heftchen mehr dazu hatten. Allerdings waren entscheidende Funktionen nur über eine Codeeingabe zu erreichen. Den Code wusste natürlich keiner mehr. Also schrieb ich an die Firma und fragte, ob es einen Trick gäbe, das Ding wieder auf Null zu stellen. Ich schrieb unter meiner Theo.Bromin-e-mail-Adresse, weil ich über’s Internet ungern meinen richtigen Namen mitteile. Es dauerte nur eine halbe Stunde, da hatte ich Antwort! Hatte ich schon gesagt, dass es Samstagabend war?
Es schrieb mir jemand (so in Etwa, sinngemäß): „Sehr geehrter Herr Bromin, das mit dem Code geht soundso…“
Ich amüsierte mich über das „Sehr geehrter Herr Bromin“, machte das Soundso und konnte auf’s Wunderbarste neue Kanäle einstellen. Weil mich das so freute, schrieb ich zurück: „Das Soundso hat Klasse funktioniert, ich danke Ihnen herzlich für den Tipp und die prompte Bedienung. Ich bin begeistert! Mit freundlichen Grüßen, Theo Bromin.“
Und bekam sofort wieder eine Mail zurück: „Gern geschehen! Und jederzeit wieder, Herr Bromin.“
So geht’s nämlich auch. Ich werde mir überhaupt überlegen, ob ich die Bahnfahrkarten vielleicht im Zukunft bei der Fa. Hum*x buche.
Kann mir das…
Ach so! Ich wollt‘ nur sagen: – Sie kämen dann jetzt.
Noch vor ein paar Wochen hatte ich mir hier noch Gedanken darüber gemacht, wie Außerirdische wohl so daher kommen und die Vermutung geäußert, sie seien viel-
leicht so was wie 3 Meter große Mikroben, oder trügen Pullunder. Schließlich hat sie ja noch niemand richtig gesehen (meiner Meinung nach), da kann ich fröhlich jeden Tag was anderes behaupten, wenn ich da Bock drauf hab.
Meine heutige Vermutung kann ich sogar mit ’nem Foto unterstützen!
Ich vermute nämlich heute drauf los, dass Außerirdische nix anderes sind als Farb- und Konservierungsstoffe, die in einer wässrigen Lösung leben.
Ihre Namen sind: E330, E331, E300, E466, E211, E104, E110, E122, E124, E133, und ein Kind ist wohl auch dabei, das heißt: E150a. So steht’s auf der um-
gebenden Schutzhülle.
Sie werden nämlich mit Sack & Pack und Mutterschiff bei HEMA verkauft, im 6er-Pack für lächerliche 2 Euro fuffzich. Und zwar als „Limonade-Ufos“ in so mundwinkelverwirrenden Geschmacksrichtungen wie z.B. „Kaugummi/Apfel.“





