Werbung – informativ im Lesen.

lecker-im-Geschmack

Toll! Pfundweise Salatpampe für billig.

Adrett zurecht frisiert mit Peterlistrunk und Dillzweigerei. Doch offensichtlich war man sich noch etwas unsicher, ob das denn auch appetitanregend genug ausfällt, deswegen hat noch Einer zur Sicherheit „lecker im Geschmack“ drunter geschrieben. – Geradezu pfiffig ist das!

Und dieser dufte Einfall lässt sich sogar astrein auf weitere Artikel ausweiten.
Spontan schlage ich vor:

„Schuhe – gut im Gehen.“
„Schaumbad – seifig im Drinliegen.“
„Kaffee – heiß im Trinken.“
„Kartoffeln – schwer im Nachhausetragen.“
„Dosensuppe – anstrengend im Aufkriegen.“ … usw., usf.

38 thoughts on “Werbung – informativ im Lesen.

  1. da tust du den textern aber unrecht!
    mussichjetzaberechtmasagn!

    denn darauf, dass das zeug lecker sein könnte, wär ich – ohne entsprechendenen hinweis – niemals selbst gekommen.

    😉

    • Also, jetzt gebe ich es zu *aufsteh’*: „Ich heiße Theobromina und ich esse gelegentlich Farmersalat, – besonders gern auf Lachsbrötchen. Allerdings nicht pfundweise.“

      So, jetzt isses raus, aber so richtig besser fühle ich mich trotzdem nicht… 😉

  2. Ehrlich gesagt sieht der Inhalt der Schachteln aus wie schon mal gegessen. Da würde „Lecker im Rauswürgen“ auch gut passen.

    Wunderbares Fundstück, liebe Theo, dir entgeht so leicht nichts. Von deinen witzigen Vorschlägen hat mich einer sofort angesprochen:
    Kaffee – heiß im Trinken. Den mache ich mir jetzt.

    • Den möchte ich aber mal sehen, der dann auch noch ein passendes Dillsträußchen hinterherwürgt…! :))

      Ich hoffe, lieber Jules, der Kaffee geruhte geschmeckt zu haben und anständig heiß gewesen zu sein.

  3. interessant, dass der farmersalat bei doppelter menge genauso viel kostet wie der eiersalat.
    vielleicht, weil im eiersalat tatsächlich eier verarbeitet sind, ganz im gegensatz zum farmersalat, der höchstwahrscheinlich ein etikettenschwindel ist! )-o

    farmersalat – geschwindelt im etikett

  4. was regt ihr euch so auf? immerhin sind frische kräuter dabei. wenn man sich mal ausrechnet was es kostet, die zu pflücken, zu waschen und dann noch hübsch zu dekorieren – da sind € 5 doch ein witz!

    • Das Trockenschütteln nicht zu vergessen! 😉

      Und dann kommt ja auch noch das Polieren dieser überirdisch schönen Tröge Schüsselchen dazu… Also eigentlich, wenn man’s genau nimmt, ist das geradezu geschenkt. Man sollte freiwillig noch ’nen Fünfer drauflegen, sonst hat man doch zuhause direkt ein schlechtes Gewissen.

  5. wahrscheinlich werden die kräuter von zarten kinderhänden gepflückt. die dürfen nicht zur schule und müssen immer stundenlang auf dem feld sein. bei wind und regen. bei schnee. ohne schuhe. nur mit einem schürzchen bedeckt. als bezahlung bekommen sie ein wassersüppchen und regenwasser aus der tonne. einmal in der woche. und sonntags werden sie nicht verhauen!

    und wir regen uns über € 5 auf!

    ich muss jetzt weinen.

  6. Ja, sehr hilfreich ist das. „Schmeckt voll Scheiße und macht fett“ wäre vielleicht ehrlicher, solche Sprüche sind aber in der Werbung eher unüblich. Wobei mir wieder die Sache mit den Zähnen einfällt, Moment, ich muss mal suchen… Wo hatte ich es denn…? Ah ja, hier ist es.

    • Da muss ich den armen Farmersalat glatt in Schutz mehmen, der schmeckt nämlich gar nicht so übel… Besonders auf Räucherlachsbrötchen. Echt!

      „Zähne helfen.“ ist aber wirklich mal ein besonders klug ausbaldowerter Spruch, da gebe ich Dir sofort und ohne Umschweife Recht. Gilt das denn wohl auch für andere Lebensbereiche als Karriere und Reden? Also, bei ’nem Umzug zum Beispiel? ;D

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