Voll gefedert.

„Inhalte! Es geht um Inhalte!“

Das dachte ich, als ich versuchte, meine neue Riesenbettdecke in ihren Bezug reinzu- kriegen. Die alte Bettdecke war ja nun auch schon groß, allerdings inzwischen auch ziemlich flach, vermutlich eben wegen fehlender Inhalte. (Das würde nämlich auch erklä- ren, wieso da seit Jahren immer wieder Federn im Schlafzimmer herumliegen.) Jetzt also ist die Zeit der „Schönen, neuen Bauschigkeit“ angebrochen. Die Ära der „Zusatzdecke wegen kalt“ läuft aus. Vielleicht finde ich ja auch noch irgendwo ein paar Hippies, die deswegen singend um mein Bett tanzen, soll mir Recht sein.

Ich hab‘ gern solche Decken, unter denen ich ich quasi gemütlich begraben liege bis zur nächsten Auferste, – nein, das schreibe ich jetzt nicht. Sagen wir, ich hab’s gern mollig. Eine schönes, fluffiges Federbett muss sich für mich anfühlen wie eine schützende Umarmung, vielleicht ist mir das Bett deshalb das liebste Möbel. Der alte Tag hört dort auf und der neue fängt dort an, bei mir mit einer schönen, großen Tasse Tee. Dabei gucke ich aus dem Fenster und denke erst mal nix, das muss ja auch mal sein.

Kopf mal leermachen, Inhalt ist ja nun ausreichend in der Decke.

19 thoughts on “Voll gefedert.

  1. Was meinst Du wohl, warum ich die roten Daunenjacken so liebe. Da nimmst Du das Gefühl der Fluffigkeit und Umarmung mit auf die Strasse. So herrlich schön eingemummelt trotzt man damit der Sche…kälte.
    Ich habe mir gerade eine neue, rote Daunenjacke gekauft :yes:, die ich am liebsten gar nicht ausziehen möchte 😉
    Aber eine neue Federbettdecke könnte ich auch mal wieder gebrauchen, damit das Gefühl der Umarmung wieder stärker wird, habe ich doch sonst niemanden der mich umarmt 😉
    Und meine alte Steppdecke … 8|
    Weg damit 😉

    • Ja, die Daunenjacken sind sicher mollig und wohlfühlig, das glaube ich sofort. Allerdings mag ich mir seit Jahren irgendwie keine kaufen, weil mir die Optik nicht so gefällt. Ich find, die sehen so’n bisschen wie ein Schlafsack aus (besonders als Mantel). Womit wir aber schon wieder bei Kuscheldecken wären. 😉

      Ich drück‘ Dich jedenfalls mal eben digital und wünsch‘ Dir, dass das ganz bald jemand Nettes in echt macht. :yes:

  2. Ich mag lieber flache Kassettenbetten, aber gut, ich hab ja auch den Flauschdackel im Bett. Morgens Kaffee schlürfen und aus dem Fenster sehen mach ich auch, einfach zusehen wie es hell wird, wo im nächsten haus die Lichter an und aus gehen, wer vorbeigeht, die Kondensstreifen am Himmel…. herrlich!

    • Kassettenbetten mit Hörbüchern drauf?

      Nee, im Ernst, die machen auch weniger Geraschel, aber ich mag das Geräusch irgendwie. (Da sind wir wieder beim möglichen Angenehm-Klingelton: Bettdeckenrascheln.)

      Ich mag diese Tageszeit auch sehr, wenn man gemeinsam mit der Stadt aufwacht… Und bei mir im dritten Stock kann man auch sehr weit schauen. Einer der Gründe, warum ich hier wohne.

  3. das ist ja witzig – ich überlege auch gerade, mir eine neue decke zu kaufen! 🙂 allerdings, weil mir unter meiner zu warm ist; die daunen sind wohl eher von schlechterer qualität, es schläft sich wie unter einer glocke ^^.

    • Unter Glocken hab‘ ich bisher noch nicht geschlummert, stelle es mir aber eher nicht erstrebenswert vor. Besonders wenn sie läutet. Na, denn man tau und auf, auf, zum Deckenkauf! 😉

  4. Na endlich mal wieder jemanden in den endlosen Weiten des www gefunden der ein gutes Federbett noch zu schätzen weiss! :-)))
    Ich bin zwar kein Hippie (denk ich jedenfalls)….
    ….aber nach Deiner Beschreibung würde ich zu 99,9% wohl um Deine Decke tanzen!*g*
    kannst Dir ja mal meinen roten „Riesen“ anschauen wenn Du magst!?Da ist auf jeden Fall genug „Inhalt“ drin!*gg*
    wünsch Dir hier und unterm Federbett ein schönes Frühjahr!
    LG Thomas

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