Achtung, Achtung: eine kleine Durchsage!

Nein, er hat nicht angerufen. *g*
Das nur vorweg.

Aber es gibt trotzdem Neuigkeiten: Es ist geschafft. Seit vorgestern bin ich im Besitz eines nagelneuen Arbeitsvertrages! Am 2.2. geht’s los, 40 Stunden in der Woche, und zwar von Montag bis Freitag, von morgens bis abends. Man kennt das ja.

Ich war’s einfach leid, mich allein durchzuschlagen, habe nun die anmürbende Zeit des „Sich-Bewerben-Müssens“, „Sich-wie-Sauerbier-Anpreisens“ und „Bewerbung-mit-0815-Absage-aus-dem-Briefkasten-Zerrens“ zum Glück hinter mir und bin nun zurück in der Arbeitswelt der Festangestellten mit Sozialversicherung und Urlaubsanspruch. Ein beruh- igendes Gefühl, das muss ich schon sagen. Vielen Dank an dieser Stelle mal an alle, die mir ihre Daumen gedrückt und gute Wünsche gewünscht haben! Hat sehr geholfen.

Zumindest in den ersten Wochen werde ich allerdings vermutlich auch deutlich weniger Zeit finden, mich in der Bloggeria zu zeigen. Das betrübt mich jetzt schon, denn Ihr werdet mir dann sicher sehr fehlen! Aber mal gucken, wie es wird, wenn ich mich im neuen Jopp erst eingearbeitet habe. Dann kann ich hier bestimmt wieder zulegen.

Zur Tätigkeit an sich möchte ich vorerst nur so viel sagen: Es hat überhaupt nix mehr mit Grafik, Druckdaten, Bildbearbeitung und Co. zu tun, sondern vielmehr mit Organisation, Veranstaltungen, Büro und Service. Ich freu‘ mich schon drauf, denn ich kann dort vermut- lich bald ziemlich eigenverantwortlich und selbstorganisiert arbeiten und habe Kontakt mit vielen Kollegen und Besuchern. Und ich bin sicher, dass da auch schon ein paar kuriose Geschichten lauern… Komischerweise gibt’s die ja überall, wo ich hinkomme.

So, das wollt‘ ich nur mal eben erzählen…

Liebe Grüße von Eurer Bromine!

41 thoughts on “Achtung, Achtung: eine kleine Durchsage!

  1. ich freue mich für dich! und veranstaltungen und organisation und büro und service ist ein sehr abwechslungsreiches gebiet. ich spreche aus erfahrung.

  2. Oh, tolltolltoll, Theo 😀
    Das freut mich echt total für Dich,
    und ich drück Dir ganz dolle die Daumen, dass der neue Job noch besser als ’n Lottogewinn ist 😉

    LG
    Maren

    • Vielen Dank, liebe Maren! 😀

      Ein Lottogewinn wär‘ natürlich oooch ganz schön gewesen, aber ich will mich nun wirklich nicht beklagen! Ich merk’s so schon, dass ich jetzt nachts besser schlafe. 😉

      Lieben Zurückgruß,
      – Theo.

    • Danke, lieber Andi! 😀

      Du findest auch noch was, ganz bestimmt. Zum Jahresende waren öfter Anzeigen drin, in denen ein Schweißer gesucht wurde, das habe ich zufällig mitbekommen. Wahrscheinlich ist bloß gerade mal ’ne Flaute. Ich drücke Dir weiter feste die Daumen!!!

      Lieben Gruß,
      Theo.

      • Jau, gestern am späten Nachmittag klingelte das Telefon :yes:
        Am Montag habe ich ein Vorstellungsgespräch :yes: Mal sehen, was das gibt.
        Liebe Grüße zurück
        Dein Andi

          • Ich glaub‘, ich kenn‘ die Firma! Fängt mit „H“ an und geht dann lustig weiter? Dann ist zumindest der Seniorchef sehr nett. Leider kann ich kein gutes Wort für Dich einlegen, denn ich kenne ihn nicht gut genug, aber ich werd‘ um halb drei meine Däumchen fest für Dich umklammern. Versprochen! 😀

    • Danke, lieber Richard! 😀
      Dein Wort in … – und so!

      Auch Dir einen lieben Gruß!
      Theo.

      Wenn ich mich jetzt noch zur Arbei beamen könnte, statt mit U- und S-Bahn da hinzukommen, wär’s fast noch ein kleiiiines bisschen schöner!

  3. Ein sehr persönlicher Bericht, der auch dem entmutigsten Leser Trost spenden kann. Nicht durch das vage Glück des ungekannten Lottospielers, nein, durch eigenes Engagement und Hartnäckigkeit wird es zur Erfolgsgeschichte, und was ist schließlich Geld ohne erfüllte Arbeit?
    Oft stellt sich dem Bedürftigen die Frage, die letzten 1,10 Euro zur Klassenlotterie zu tragen, oder doch lieber noch einmal zwei schmale Bewerbungen im C6 (?) Briefformat hinaus in die weite Welt zu schicken. Was ist zu tun, was schafft dauerhafte Erleichterung?
    Hier scheint jemand mal alles richtig gemacht zu haben, und Zufall ist das sicher nicht. Gerade in diesen ganz besonders schweren und unsicheren Zeiten, (umstürzelnde Riesensuperbankhäuser und sich selbst richtende Milliardäre so weit das Auge reicht); nein, hier macht sich jemand auf, dem System mal zu zeigen, was das System eigentlich ist. So mancher am Tellerrand der Gesellschaft mag da neidisch blicken und sagen, „das ist doch eher nichts für mich, bzw. ich habe eben einfach kein Glück sondern eben dauernd Pech“, aber dein Beispiel gibt allen neue Kraft und lässt Hoffnung schöpfen, wo so mancher Brunnen der Zuversicht längst versiegt schien. Auf dem Grunde des Vulkans hast du nimmermüde Funken geschlagen und gewaltige züngelnde Flammen steigen nun empor um alles zu verbrennen, was an Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit dar einst existierte.
    Und das ist auch gut so! Möge es anderen die notwendige Kraft geben und dir hoffentlich das lang ersehnte Glück bringen! Eine neue Arbeit ist wie eine neue, zarte Pflanze die man sich in’s Haus holt und die umsichtig gepflegt werden will, auf dass sie wachse und gedeihe und reiche Früchte tragen (Zitronenbäumchen als Beispiel).
    Ich jedenfalls werde jetzt zum nächsten „Wasserbüdchen“ laufen, und mir eine Bionade light für 1,10 aushändigen lassen und kurz noch über dein Glück sinnieren, und jedem Niedergeschlagenen den ich dort treffe werde ich von deinem Beispiel berichten, dass er sich aufrichte und sein Herz wieder im Takte des mutigen Löwen (fleißige Ameise) schlage! So soll es sein, und falls du hier deine kleine (bis mittelgroße) Internetterasse mit Kaffee und Kuchen und hin und wieder einem Schinkenbrot bestückst, sollte das deinen privatesten Freunden oder altvertrautesten Begleitern aber auch den Gelegenheitsgästen genug sein.

    • Also, das hab‘ ich auch selten, dass der Kommentar länger ist als der eigentliche Text… 😉

      Ehrlich gesagt, ich könnte auch ganz gut ohne „Arbeitengehen“ leben, wenn plötzlich irgendwoher ein Geldsegen über’s Haus käme. Ich hab‘ eigentlich genug kreative Energie und Ideen, die ich dann umsetzen könnte und würde sicher nicht nur faul und gelangweilt zuhause hocken. Aber es hilft ja nix, ich muss eben mein Geld verdienen und dann ist es natürlich gut, wenn die Aufgabe Spaß macht. Dass sich das jetzt alles so ergeben hat, hat sicher einiges mit meinem Fleiß beim Bewerbungen schreiben zu tun, aber auch nicht wenig mit Zufall. Ob es beispielhaft ist, weiß ich nicht.

      • na, so in etwa meine ich es ja doch. wenn man halt was tut ist gut. kommt dann noch das entsprechende salär hinzu, umso besser. das du kreativ was mit dir anfangen kannst, ist glaube ich auch jedem klar. manchmal hilft der zufall, manchmal auch nicht.
        der kommentar ist eigentlich auch deswegen so lang geraten, weil ich gerade nix zu tun hatte, manchmal kann ich das aber auch nicht so genau unterscheiden. und vielleicht auch ein bißchen vorauseilende sorge, dass deine blogaktivitäten doch leiden, außer du schmeißt deinen kerl raus. und vor allem ersteres fände ich doch sehr schade…letzteres für deinen freund aber auch. siehste, ein dilemma.
        jedenfalls ist dein bisher hier gezeigter optimismus doch ein schönes beispiel, wie man das leben so angehen kann. und auf den kann man doch wohl hoffentlich vertrauen…

        • Ohne Optimismus und eine gewisse gutmütige Ironie käm‘ ich nicht durch’s Leben. 😉

          Und keine Sorge: ich werde in jedem Fall weiterbloggen, aber es dauert sicher eine Weile, bis ich da ’nen neuen Rhythmus drin habe. Und sollte ich da bummeln, ist mein Liebster der erste, der mir Feuer unter’m Hintern macht…

  4. Hi Theo, na da freu ich mich aber mit dir 🙂

    Wünsch dir einen guten Start im neuen Job.
    Und das mit dem Bloggen brings’te schon irgendwann unter als VeranstultungsOrganisationsServiceBüroObertussi krieg’ste doch bestimmt nen eigenen Schreibtisch mit Compi und Internetanschluss 😉
    Anässlich der 1. Beförderung verlangste dann noch en Schläppi mit WLan zur Erledigung deiner mega wichtigen Aufgaben.

    Viel Erfolg! reinhold

      • Danke, lieber Reinhold! 😀

        So „ober“ bin ich da gar nicht (und „Tussi“ sowieso nicht *g*), zumindest erstmal nicht. Und deswegen werd‘ ich von da sicherheitshalber auch nicht ins Blog gehen, selbst wenn ich mal die Zeit dafür hätte. Es bleibt also nur der Feierabend und das Wochenende. Aber das wird schon. Ich hoffe ja auch, da vielleicht ein paar gute Geschichten abschöpfen zu können… 😉

        Lieben Gruß,
        Theo.

  5. Boah supi! Willkommen im Club ;).
    Das hört sich toll an. Wichtig ist halt, dass man
    wieder mal was anderes erlebt. Und Kohle ist nicht alles.
    Sollen sich die anderen den „Pott“ teilen.

    Viel Erfolg!!! LG Andi

    • Danke auch Dir, lieber Andi! 😀

      Ja, ich hab‘ auch bisher schon sehr unterschiedliches Zeug gemacht im Laufe der Jahre, und kann im neuen Job einiges davon zusammenbringen, das macht es eben abwechslungreich. Gegen den Pott hätt‘ ich trotzdem nix gehabt. 😉

      Liebe Grüße,
      Theo.

  6. Vor allem freue ich mich für dich, dass die Zeit des Suchens und des „Sich-wie-Sauerbier-Anpreisens“ endlich vorbei ist, liebe Theo. Also: Herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe! Das schreibe ich mit einem lachenden und einem leise weinenden Auge auf meiner neuen ergonomischen Tastatur, allerdings mit den Fingern. Wirklich weinen würde ich, wenn es hier nicht mehr viel davon zu lesen gäbe, was du alles in mühseliger Heimarbeit selbst erlebst und mit deinem wunderbaren Wortwitz zu schildern weißt. Denn nachdem ich einmal davon gelesen hatte, wollte ich immer noch mehr.

    Mit herzlichen Grüßen
    Dein Jules

    • Ach, vielen Dank, mein lieber Jules. 😉

      Dann will ich doch mal gucken, dass ich mich anstrenge und mir auch Mühe gebe. Denn wer möchte schon seinen liebsten Teppichhändler weinen seh’n?! – Ich jedenfalls nicht.

      Sobald ich mich etwas eingearbeitet habe und abends nicht mehr einfach nur umkippe, versuche ich, einen neuen Blogrhythmus zu finden. (Und ein bisschen hoffe ich ja auch, ab und zu ein paar kuriose Geschichten mit nach Hause zu bringen, was mir gar nicht mal unwahrscheinlich vorkommt.)

      Und eventuell ist Calcium ja auch gut für’s Schreibzentrum…

      Neuschneebedeckte Sonntagsgrüße über’n Lindener Berg,
      – Deine Theo

  7. Glücklichen Herzwunsch (bin ich eigentlich neidisch – muss mal in mich hinein horchen)! Wenn Persönlichkeiten wie Du arbeitslos sind, dann muss wirklich was faul sein im Staate Schörmännie (frei nach Schehksbier)…

    • Danke, lieber Dino! 😀

      Ob nun Neidgrund besteht, kann ich auch erst in ein paar Wochen klar sagen, dann kann ich Dir aber eventuell Bescheid sagen. 😉

      Das sehe ich übrigens im gesmaten Bekannten- und Freundeskreis: überall Leute, die richtig was können und auch furchtbar nett sind. Trotzdem viele Arbeitslos oder in „Mc-Jobs“. Ich glaub‘, so Personalheinis arbeiten mit irgendwelche kruden Abhaklisten, und wer da nicht mindestens 100 Punkte kriegt, wird wegsortiert. Aber auch und sogar, wer 150 Punkte hat…

      • Naja, kannste ja… Ich meine: Bescheid sagen, hihi; trotz meiner frühkindlichen autistisch-egozentrischen Prägung entgeht mir keineswegs immer, dass Leute auch noch was Anderes zu tun haben.

        (…fünf Minuten Selbstkritik, es sprach Gnadenhof-Senior Dino… einfach ignorieren: hört von selbst wieder auf…).

        Ich hatte das aber auch nicht nur so lustig-flockig gemeint, wie es vielleicht (oder sogar wahrscheinlich) den Anschein hatte; erst gestern musste ich wieder an ein mittleres Schockerlebnis im hiesigen damaligen Arbeitsamt denken (heute Agentur für Arbeit; gib dem Ding ’n anderen Namen und das Problem ist gelöst: magisches Denken!); ich bin da durch etliche Abteilungen gelatscht (nach Berufsgruppen geordnet und so, das Amt ist hier in M riesig), und die waren fast gähnend leer, und dann kam ich in die Abteilung für Hochschulabsolventen, und das war knackvoll… Dutzende diplomierte und gar promovierte BürgerInnen, und ich habe echt gekiekt wie ’n Auto. Die „relative Verelendung“ scheint in der Tat längst in der Mittelschicht angekommen!

        Das Wort zum Tage kam heute von Herrn

        Dino, Generalmajorhyperintendent

        • Ja, es ist leider tatsächlich so, lieber Dino. Geradewegs zum Weinen. Wenn ich mir vorstelle, was da Potential brach liegt, und wie es hier überall abgehen könnte, wenn man das irgendwie besser nutzen könnte! (Da ist sie wieder, die Idee, mit einer großen Handvoll kluger und gewitzer Leutchen ein eigenes Dorf zu eröffnen.) *seufz*

          Hoffentlich hab‘ ich jetzt auch Glück gehabt!

          Lieben Sonntagsgruß von der Bromette.

          • Ha! Schön, Sie zu sehen, schöne Frau (so was Verlogenes: ich kenne ja nur die Zunge: sorry!!!!!!!)!

            Muahaha!

            Das mit dem Dorf haut mich ja wieder um... Du auch??? Ich habe "diesbezüglich" gleichfalls irgendwie resigniert. Und zu diesem "Drang" nach Gemeinschaftsgründung habe ich erst ganz kürzlich hier etwas angemerkt (man muss ich die bescheuerten sarkastischen Schlenkerchen einfach weg denken). Aber, wenn Dich das ernsthaft umtreibt: es gibt auch in dieser "Branche" längst echte "Profis". - Warum soll man das Fahrrad zum -zigsten Mal erfinden? Mr. Meyer hat da sogar schon vor Jahrzehnten seine Diplomarbeit über "Europäische Großkommunen im Vergleich" geschrieben (und übrigens in Hannover, wie mir eben einfällt, und zwar erstaunlicher Weise in Raumplanung/Landschaftsgestaltung oder os; was es nicht alles gibt!). Ich habe auch schon "hospitiert"; kürzestens hier und fast 'ne Woche dort; aber ich bin und bleibe mehr so das Einzelwesen... Ich bitte die geflissentliche Zutextung zu entschuldigen und verbleibe mit den besten Wünschen für einen angenehm kakaoschwangeren (oder so ähnlich) Restsonntag Der alte Dino

          • Na, lieber Dino, da musste ich mich ja erstmal durchblättern… 😉

            Aber: guck‘ an, guck‘ an! Ehrlich gesagt, hatte ich mich bisher gar nicht umgeschaut, wo es sowas wohl geben könnte. Und ich muss gestehen, dass mir da jeweils ein bisschen viel „spiritueller Liebesüberbau“ drüber hängt. Natürlich ist es gut, wenn man sich gegenseitig lassen kann, mit allen Freiheiten und so. Auch das uneingeschränkte Angenommenwerden ist sicher toll, wenn mans kann. Ich weiß aber von mir, dass es überall und immer wieder Leutchen gibt, die mir nach ’ner Weile anfangen, auf den Keks zu gehen. Und dann merkt man mir’s auch an… Ich will mit denen dann nicht auf heitschibumschmusi machen oder wochenlange „Konfliktgespräche“ führen. Man müsste sich quasi auch mal nicht riechen können dürfen. 😉

            Ich stelle mir eher eine sinnvolle Zusammenarbeit (gerne irgendwie künstlerisch, aber auch ganz praktisch) mit Anderen vor, ohne totale Zusammenwachsung und mit der Möglichkeit, die Tür auch mal zuzumachen. Die Umsetzung allerdings halte ich auch für relativ ausgeschlossen, denn der Mensch ist eben wie er ist, oder man findet gerade nicht die Richtigen dazu oder wattweißich… Hm, hm.

            (Mein Optimismus ist allerdings auch eventuell gerade und zurzeit ein bisschen durch die bösen Schnupfentiere getrübt, die mich vor einigen Tagen heimsuchten und sich bei mir prima wohlzufühlen scheinen…)

            Ich wünsche Dir einen so richtig gemütlichen Sonntag, in Gesellschaft oder ohne… ganz wie’s beliebt.

            Die Theobromine

          • Fürstin des Kakaos!

            Aaaaaaaaaaah! Ich wußte es! „Spiritueller Liebesüberbau“! Als Nächstes kommt dann wieder was mit ZEGG und Sekte usw. Nö! Bitte nich‘!

            Aber schön, dass Du geblättert hast!!!

            Es gibt, glaube nicht nur ich, sondern wird langsam auch in Befragungen usw. offensichtlich, Millionen Leute, die so (igitt, was für ein überfrachtetes Wort: ich kriege gleich belegte Zunge) „alternative Lebensformen“ suchen, und erstaunlicher Weise auch oder gerade ältere Leute, aber bevor ich zu theoretisieren anhebe (was ich ganz gern tue, muahaha): da haben z. B. sieben gereifte Damen eine Burg gekauft… Vortrefflich, das!

            Ach ja: das kenne ich doch, was Du da schreibst; ich habe praktische Erfahrungen mit so Wehgehs (in G. waren da 18, 19 Leute in einem Haus, boah)…

            Mir scheint, da liegt ’ne Verwechslung vor… Ich sehne mich auch (und wohl eben nicht nur ich) nach der „vollkommen austarierten Societät“, aber die gibt es nicht, das ist nach außen projizierter Narzissmus, da sollte man einen Roman schreiben („Tun Sie es doch endlich, Herr Dino!“: ach, Dr. Freudlos wieder!), um als Gott sein eigenes Wunschpersonal durch die Botanik zu lancieren oder weiß der Geier…

            Kakao soll auch bei Husten und Heiterkeit helfen – hab‘ ich gehört gehabt, nämlich?!

            Beste Besserung! Schönen Sonntag!

            Der G.

          • Das mit der guten Besserung hat schon mal hingehauen, vielen Dank! Und der Sonntag war auch noch ganz schön, und zack! ist schon wieder’ne Woche rumgesaust! Das geht hier momentan wie, wie, wie… äh. – Geschnitten Brot! Oder so… *g*

            Wenn Kakao eine Hustenabwehr ist, wieso hab‘ ich denn dann welchen gekriegt? Hm? Das bleibt nebulös…

            Was jetzt noch mal eine zu gründende Gemeinschaft angeht, habe ich mir ja schon vor längerer Zeit überlegt, später mal ’ne Alten-WG zu gründen, in der dann alles drankommt, was ich mir bisher nicht gestatte: Koksen, Trinken (vormittags), Pokern, junge, gutaussehende Pfleger und eine Leibköchin, die mir jeden Tag Bratkartoffeln macht. Dazu muss ich aber noch ein paar Jahre Penunzen stapeln, sonst wird nur Dosensuppe und Schaukelstuhl draus…

            Ein erfreuliches Wochenende zu haben wünscht die Bromine!

          • Stimmt. Schon wieder ’ne Woche rum. Und kein bisschen weiser. Ich meine: ich. Kchch.

            Na ja. Vielleicht nicht gegen Husten – aber kiek mal hier, und zwar unter „Epicatechin“ und unter „Cocoheal“ (ich habe das aus Gründen, die ich hier nicht an- und ausführen möchte – es hängt, natürlich, mit einem Hominidenweibchen zusammen, uhuhuhu – allerdings schon vor Jahren mal rezüpürt): vortrefflich, ganz vortrefflich!

            Bratkartoffeln. Hm. – Ich kaufe immer diese Fertigpackungen (Hartz-IV-fähig: kosten nur 1.99) und hübsche die dann bissl auf…

            Gegen geschmeidige Krankenschwestern hätte ich auch nichts einzuwenden…

            Okay – das reicht jetzt!

            Und wieder: schönen Sonntag, kchch!

            Der präseniorale Dino

          • Dann bin ich ja viel gesünder als ich dachte! Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! ;D

            Vielen Dank dafür, lieber Dino! Darauf hebe ich mal gleich ein Schälchen guten, dunklen Kakaos… Prost!

          • Lieber so als anderscher rum! Ich meine: kränker, als man dachte…

            Sei vorsichtig: gibt Flecken! Ich meine: der Kakao (die muss man mit Whiskey aus dem Teppich reiben)!

            Was mich betrifft, so habe ich gerade so zwei, drei Literchen Kaffee in meinen Gierschlund praktiziert (das ist natürlich künstlerische Überhöhung: es waren zwei Tassen), und wünsche dennoch und erst recht und überhaupt, Überraschung: einen angenehmen Sonntagsrest!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)