Was gestern schön war. (3)

– Um fünf Uhr ausgeschlafen noch vor dem Weckerklingeln aufzustehen und in der mor- gendlichen Stille Tee am offenen Fenster zu trinken. (Danke, Roger!)

– Aus’m Lagerverkauf eine schöne Tüte leckerer Schnäppchen rauszuschleppen (u.a. Pro- fiteroles in Schokosauce, leckeren Ofenkäse, einen niedlichen kleinen Käse aus dem Perigord, der in Walnusslikör gebadet hat, und Norwegischen Gudbrandsdalen/Karamell- käse).

– Eine lose Verabredung auf ein gepflegtes „Mädchenbier“ mit Freundin S. für nächste Woche.

– Zu sehen, wie schön immerhin 2 der Brutblätter, die mir der gute Jenne bei der Abreise noch schnell in die Hand gedrückt hat, inzwischen angegangen sind.

– Freitagfeierabend!!!

13 thoughts on “Was gestern schön war. (3)

    • Gepflegtes Mädchenbier, das:

      „Gerste-Hopfen-Braugetränk, über das hinweg weibliche Homo Sapiens mündlichen Austausch betreiben über Wattgibsneuss im: Leben, Familie, Beruf, Liebe, Hah-und-Emm, Baumarkt, Nachbarhaus, Fernseher, Buchhandlung, Plattenschrank, usw. usf.

      Gerät im Laufe der Verantstaltung in zunehmend ausufernde Albernheitsanfälle, Protestkundgebungen, Frisurentipps, Solidaritätsbekundungen und endet in Eneuerung des bestehenden Paktes.“

      Vergl. Gepflegtes Männerbier, das:

      „Ebenfalls Gerste-Hopfen-Braugetränk, das unter brüderlichem Schweigen eingenommen wird, bis einer sagt: „Meinfrauvastehtminnich!“, bevor er vom Stuhl kippt.

  1. Früh am Fenster zu sitzen und Kaffee zu schlürfen liebe ich auch. Im Herbst/Winter zusehen wie es draussen hell wird, wie in den Häusern die Lichter an und aus gehen…

    • …wie der Wagen der Stadtwerke vorfährt, weil in der Hauptleitung ein Wackelkontakt gemeldet wurde… 😉

      Nein, im Ernst: Diese ruhigen Momente werfen Einen auf sich selbst zurück. Also genau dahin, wo man sein möchte.

        • Kommt auf die Wucht an, würde ich sagen. :))

          Grübeln ist ja mal ganz angenehm, sollte man sich ruhig mal gönnen (man kann es ja auch Sinnieren nennen). Zur Dauerbeschäftigung darf es natürlich nicht werden, vor Allem nicht, wenn man anfängt, dabei Karussell zu fahren.

          In einem stillen Moment denke ich im Idealfall gar nichts und bin bloß so da. Das hab‘ ich am liebsten. Freundin M. (Japanerin) würde das wohl als Zen bezeichnen. Aber ich find‘ „Einfachdasein“ reicht auch. 😉

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