Eingeweihte und Andere wissen: Pablo Picasso selbst hat’s nicht leicht gehabt.
Und erst kürzlich sind dem hannöverschen Sprengel-Museum ja onnoch zwei Picassos, die in die Schweiz ausgeliehen waren, gemopst worden. Eines tauchte überraschender-
weise gestern wieder auf. Allerdings keines der geklauten. Eigentlich nicht einmal ein richtiger Picasso, – aber egal!
Es entstammt der graublauen Periode und Pablo hat’s gemalt, als er in seinem saukalten Atelier wie ein Schneider gefroren hat. (Die Äste hat er übrigens hinterher verheizt.)
Bevor es jedenfalls wieder abtauchte, gelang es mir, ein echtes Foto davon zu knipsen:
Gutes Foto, aber die Unterschrift fehlt!
wawascheinlichzukalt *klotter bobber*
Mist! Dann ist das Foto doch nicht echt…
Ist das nicht sein Galerist? Dieser Icepick?
Nicht ganz. Der Galerist verbirgt sich nur als Vorstudie im Detailausschnitt am unteren Rand:

Den hatter dann später noch mal richtig… 😉
Ah so. Aber stimmt, das sieht schon viel mehr nach Galerist aus. Dieser verschlagene Blick …
…das eiskalte Lächeln…
… das auch … und sind da nicht so kleine Franc-Zeichen in den Augen? Ich muss das Bild mal vergrößern …
Grandioser Picasso, vermutlich aus der Blauen Periode. Das Bild galt als verschollen, bzw. aufgetaut. Doch jetzt ist es wieder aufgetaucht.
Ich werd’s mal dem Sprengel-Museum anbieten. Die haben da bestimmt mehr Erfahrung, wie man sowas sicher an die Wand kriegt (vielleicht machen sie ja einen Stiel dran), – mein lieber Scholli! 😉