Frauen, die Sachen kennen, die nur Männer kennen

Erstmal Vielen Dank an alle, die sich an der Klärung der „Mönster“-Identität beteiligt haben!

Aber gleich zwei Herren waren der Meinung, dass es erstaunlich sei, dass eine Frau weiß, was ein Forstnerbohrer ist. Das heißt, das haben wir doppelt und ich muss einen abziehen!

Warum sollte ich das auch nicht wissen!?

Die werden ja nun nicht in Geschäften verkauft, die für Frauen nicht zu betreten sind oder gar unsichtbar für’s weibliche Auge…

Jetzt für alle Jungs und Mädchen, die nicht wissen, was das für ein Teil ist: Das ist wie eine kleine Lochsäge, die man ins Bohrfutter einspannen kann. In der Mitte hat’s nen Piekser, damit man die Stelle trifft, außenrum eine Art Kranz, der dann das Loch schneidet. Das hat den Vorteil, dass das Bohrloch nicht so ausfrisselt.

So!
Und ein Stufenbohrer (der dem Tierchen eher ähnlich sieht), sieht aus wie lauter kleine Zylinder die übereinander gestapelt sind. Von klein nach größer.

Über Fräsaufsätze sprechen wir dann das nächste mal, gell?
Hätten wir das auch geklärt. 😉

Das „Mönster“ ist übrigens eine Art Marienkäferlarve. Die gute WatcherX Netzraketeratte hat’s natürlich gewußt (wie ich hoffte) und darf sich einen Keks ausser Dose nehmen!
Okeeehh: die Anderen auch, wegen des regen Interesses!

4 thoughts on “Frauen, die Sachen kennen, die nur Männer kennen

  1. Oh. Da bin ich wohl der abgezogene, was? Also, der subtrahierte, der Nebengewinner. Jedenfalls ist das sonst immer so.

    Ich möchte nur klarstellen: Nicht, dass Frauen keine Forstnerbohrer kennen dürften. Sondern, dass es auch für Männer verhältnismäßig unwahrscheinlich ist, Forstnerbohrer zu kennen. Weil man Fostnerbohrer im richtigen Leben eigentlich so gut wie nie braucht.

    Wo doch Männer angeblich statistisch signifikant häufiger zur Heimwerkerei neigen sollen als Frauen. Und wo deshalb aus diesem Grunde daher doch eher Männer dazu neigen, im Baumarkt sinnlos Geld zu verpulvern für extrem abseitiges Werkzeug, das man genau einmal im Leben braucht und dann im Keller verrotten lässt. Vive la bricolage! Deshalb fand ich es statistisch weniger wahrscheinlich, dass eine Frau das Fachwort für Forstnerbohrer kennt. Ja.

    (sorry, noch längere kompliziertere und insgesamt unverständlichere Sätze krieg ich erst am späteren Nachmittag hin.)

    (… und: Es lebe der Komparativ!)

  2. Naja, die Herren, ist ja alles kein Beinbruch…

    Ich kenn‘ das alles eben noch aus der Werkstatt (siehe auch unter „Werkstatterinnerungen“) in der ich mal ein paar Jahre gearbeitet habe.
    Ich stippe da auch ganz gerne mal mit dem Finger rein, in der Hoffnung, dass es wenigstens ein klein wenig erzieherische Wirkung hat. 😉

    Außerdem schimpfe ich auch schon mal mit Damen, die ein Schnütchen ziehen und mit Bambiaugen zu umstehen Herren sagen: „Huch, das kann ich nicht! Kannst Du mir da mal die zwei Löcher in die Wand machen?“

  3. was ich n bisschen enttäuschend finde: nicht mal wikipedia is in der Lage zu sagen, warum das Ding vorn „Forstner-“ heisst… war der Namensvater ein bedeutender Bohrkünstler?

    Jean-Jacques-Kevin Forstner (1901-1990), der die Kunst des Großlochbohrens mit der elektrischen Dinge-um-eine-Achse-dreh-Maschine erfand und dafür den Dübelnobelpreis kriegte?

    Oder heißt der wackere Kreis-Sägling mit dem Pieker in der Mitte nach seinem Einsatzorte im finsteren Tann – dort wo dem Forst(n)ermann das Liebste ward, als es dran ging, Astlöcher zu bohren um die Äste in die Fichtenlatte einzuzapfen?

    Ich muss zugeben, die Phantasie ist jetzt mal erst beschäftigt…

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