{"id":7095104,"date":"2009-10-04T10:20:14","date_gmt":"2009-10-04T10:20:14","guid":{"rendered":"http:\/\/theobromina.de\/100prozentig-selbst-erlebt\/2009\/10\/04\/sonntag-folgt-sonntag-7095104\/"},"modified":"2009-10-04T10:20:14","modified_gmt":"2009-10-04T10:20:14","slug":"sonntag-folgt-sonntag-7095104","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theobromina.de\/100prozentig-selbst-erlebt\/2009\/10\/04\/sonntag-folgt-sonntag-7095104\/","title":{"rendered":"Auf Sonntag folgt Sonntag."},"content":{"rendered":"<p>Gestern war aber wirklich mal ein verschrobener Tag.<\/p>\n<p>Erstmal bin ich gar nicht richtig aufgewacht, sondern aus einem Traum wie rausgerutscht. Den Traum kannte ich schon, den habe ich seit vielen Jahren immer dann, wenn ich mir selbst was Bestimmtes zu sagen versuche. Zuletzt hatte ich \u00fcbrigens vor ungef\u00e4hr zwei Jahren so deutlich mit mir geredet.<\/p>\n<p>Nach dem Aufstehen tat ich dann ein Weilchen etwas, dass ich beim besten Willen nicht anders als &#8222;Rummuckeln&#8220; bezeichnen kann, obwohl ich mir w\u00fcnschte, dass das Wort &#8222;Muckel&#8220; in allen seinen Abformungen nicht zu meinem aktiven Wortschatz geh\u00f6rte. &#8211; Sei&#8217;s drum! Ich hab&#8216; also in meinem kleinen, bunten Haushalt so&#8217;n b\u00fcschen gemuckelt und bin dann anschlie\u00dfend mit dem Fahrrad los.<\/p>\n<p>Als ich am Zeitungsladen vorbeifuhr, dachte ich noch: &#8222;Ham die Urlaub?&#8220;, aber als ich dann zum Lindener Markt kam, wo weder die zwei Apotheken, noch der Italienische Laden, noch die Post aufhatte, w\u00fcrde mir bl\u00fcmerant. Ich hatte wirklich f\u00fcr einen Moment das schr\u00e4ge Gef\u00fchl, ich h\u00e4tte wom\u00f6glich den ganzen Samstag (und die Nacht drauf auch noch) verschlafen und es w\u00e4r&#8216; Sonntag. Daf\u00fcr allerdings war der Traum irgendwie zu kurz gewesen&#8230; In der m\u00fcndlichen Rede w\u00fcrde ich jetzt sagen, es h\u00e4tte sich &#8222;strange&#8220; ange- f\u00fchlt, aber geschrieben sieht das ja total bl\u00f6d aus, auch wenn es hier passt. Das Gef\u00fchl<em> war<\/em> unwirklich und fremd. Zum Gl\u00fcck fiel mir rechtzeitig, bevor ich mich mal zu einer gr\u00fcndlichen Kopfuntersuchung anmelden konnte, ein, dass ja <em>Tag der deutschen offenen T\u00fcr<\/em> oder sowas war!<\/p>\n<p>Da war ich nat\u00fcrlich kurz beruhigt, und dann aber gleich  ziemlich sauer! Schlie\u00dflich hatte ich total viel vor: Geld einzahlen, Zeitung besorgen, Wocheneinkauf, Tablettchen abholen und mir Blumen schenken&#8230; &#8211; Also alles ziemlich dringend und dann steh&#8216; ich da im kurzen Hemd. Und dann war auch noch der Geldautomat in der Post  <em>gest\u00f6rt<\/em> und wollte mir keine Penunzen rausr\u00fccken!<\/p>\n<p>Ich finde das sowieso grunds\u00e4tzlich seit Monaten doof, dass ausgerechnet in dem ersten Jahr, in dem ich wieder auf dem &#8222;normalen Arbeitsmarkt&#8220; zugange bin, die Feiertage so beknackt liegen. Menno.<\/p>\n<p>Aber der B\u00e4cker, der hatte immerhin auf! Und hat auf mein Gehei\u00df auch sofort Br\u00f6tchen auf die Theke gelegt. Geht doch. Auf dem R\u00fcckweg habe ich einer Konkurrenzbank beim Abheben vermutlich ein B\u00fcndel unsichtbarer, weil noch virtueller Geldscheine in den Rach- en geworfen (Fremdautomatenabhebegeb\u00fchr oder wie das hei\u00dft) und bin grummelnd bis leise schimpfend nach Hause, wo ich mich dann f\u00fcr den Rest des Tages \u00fcber Pralinen, mein Strickzeug und Gedanken zur Lage hermachte.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck liegt in meinem Badezimmer aber das Hann\u00f6versche Stadtmagazin und das verriet mir, dass heute in der Innenstadt verkaufsoffener Sonntag ist. Dann eben sorum! Bittesehr. W\u00e4re doch gelacht, wenn ich heute nicht noch an Zeitung, Blumen, Tomaten und Zeug komme! Los geht&#8217;s, konsumier&#8216; mir!<\/p>\n<p>Und den Kopf, den kann ich ja auch genausogutundgerne ein anderes Mal nachgucken lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war aber wirklich mal ein verschrobener Tag. 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