{"id":4665010,"date":"2008-09-01T07:02:28","date_gmt":"2008-09-01T07:02:28","guid":{"rendered":"http:\/\/theobromina.de\/100prozentig-selbst-erlebt\/2008\/09\/01\/icke-dette-kieke-mal-weltbloggertreffen-4665010\/"},"modified":"2008-09-01T07:02:28","modified_gmt":"2008-09-01T07:02:28","slug":"icke-dette-kieke-mal-weltbloggertreffen-4665010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theobromina.de\/100prozentig-selbst-erlebt\/2008\/09\/01\/icke-dette-kieke-mal-weltbloggertreffen-4665010\/","title":{"rendered":"\u0084Icke, dette, kieke mal!\u0093 &#8211; Weltbloggertreffen."},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em>Eigentlich<\/em> sollte ich ja eine waschechte Berlinerin werden. Mein Vater ist schlie\u00dflich ebenfalls waschechter Berliner und meine Mutter lernte ihn 1967 in Berlin kennen, wohin sie damals gerade umgezogen war. Dann passierte nat\u00fcrlich so Dies und Das, aber kurz bevor ich im Mai &#8217;68 schl\u00fcpfen sollte, stritten sich die Beiden kr\u00e4ftig und meine Mutter rief vermutlich aus: \u201eIch geh\u2019 zur\u00fcck zu meinen Eltern!\u201c, denn das tat sie dann auch. <\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Und darum steht jetzt in meinem Ausweis, dass ich im Deister geboren bin. <\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Einige Tage sp\u00e4ter holte mein Vater uns da aber wieder weg und zur\u00fcck nach Berlin, wo ich immerhin bis zum f\u00fcnften Lebensjahr aufwuchs, bevor ich endg\u00fcltig nach Hannover verschleppt wurde, wo ich mir erstmal den Berliner Dialekt abgew\u00f6hnen durfte. Schrippen kannte man hier n\u00e4mlich irgendwie nicht.<\/p>\n<p>Aber jedes Mal, wenn ich danach in Berlin weilte, fragte mein Vater mich ab: \u201cNa? Kann-<br \/>\n<em>ste denn ooch noch anst\u00e4ndich berlinern? Sach ma: Icke, dette, kieke mal!\u201c<\/em> (Wahlweise den Wahlspruch des Berliners schlechthin:<em> \u201eKennick. Wee\u00dfick. Ha\u2019 ick ooch zuhause.\u201c<\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ist heute noch oft so, dass ich in ein unentschiedenes Berliner-Hochdeutsch-Kuddel-<br \/>\nmuddel verfalle, sobald ich in der Stadt bin. Meinen Vater hingegen, der vollpatentierter leidenschaftlicher Segler ist, zieht\u2019s zum leicht angeplatteten Hamburger Zungenschlag, weswegen wir zu zweit mitunter schon eine ordentliche Multikultirunde zusammenkriegen, besonders, wenn ein paar Mollen im Spiel sind. Die letzte Gelegenheit dazu ist nun aber auch schon wieder zwei Jahre her. Mal sehen, wie es diesmal wird, wenn ich n\u00e4mlich Ende September zum <a href=\"#\">&#8222;Weltbloggertreffen&#8220;<\/a> nach Berlin fahre. <\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zuerst fand ich ja den Gedanken, quasi etwas hinter Theobromina hervorzutreten, etwas merkw\u00fcrdig. Aber inzwischen bin ich total neugierig und w\u00fcrde am liebsten <em>mindestens <strong>alle<\/strong><\/em> aus meiner Freundesliste dort treffen! Mit einigen habe ich ja schlie\u00dflich auch Kon-<br \/>\ntakt, der ganz sch\u00f6n \u00fcber\u2019s Bloggen hinausgeht. Also bin ich gespannt, wer mir dort so begegnen wird und was sich dann so f\u00fcr Gespr\u00e4che entspinnen. (Und ich hoffe, dass das Blog.de-Team sich irgendeine erkennungsdienstliche Namensschildchenidee ausdenkt, damit ich meine Zunge nicht ganze Zeit raush\u00e4ngen lassen muss&#8230; &#8211; Nach dem Ruder-<br \/>\nbootrennen fiele das sicher nicht so sehr auf, aber sonst vielleicht schon.)<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Also: <em>Ick freu\u2019 ma drauf, dettick ich bald mal wieder im Zuch nach Berlin sitzen werde!<br \/>\n<\/em><br \/>\nOder vielmehr: wir. Denn diesmal reise ich in Begleitung&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich sollte ich ja eine waschechte Berlinerin werden. 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