Da hat doch wieder einer an dem Hebel rumgestellt!

Und zwar mindestens an dem Hebel, der hier in meiner Wohnung die Schwerkraft regelt. Und dann gibt’s u.a. auch noch einen Hebel, der meinen Muskeltonus reguliert. Da wurde natürlich auch irgendwas verstellt. Das merke ich ganz genau daran, dass mir heute alles runterfällt: Ein Eimer, ein Durchschlag (auch Nudelsieb genannt), eine Spülbürste, eine Haarbürste, eine Fusselbürste, – Bürsten überhaupt. Dann noch ein Kuli, ein Marienkäfer aus Schokolade, ein Einwegrasierer und dann ist noch eine leere Wasserflasche umgekippt.

Jetzt gibt es Spaßvögel, die dann sagen: „Sei doch froh, dass alles nach unten fällt, sonst würden die Klamotten alle unter der Decke hängen, und du müsstest ständig die Leiter hinter der Küchentür vorzerren! So musst du dich nur bücken.“ Ich will mich aber nicht andauernd bücken, mir tut ja schon der Rücken weh! Ich fänd‘ es gar nicht schlecht, wenn das Zeug mir nach dem Runterfallen nicht vor den Füßen herumliegen würde, sondern irgendwo oben über mir schweben würde, wo ich’s nicht dauernd sehen muss. Vielleicht rucke ich den Hebel mal eben auf „Schwerkraftextremniedrigbisgarnichtodernochweniger“.

Ich möcht’ halt nur nicht grade drunter stehen, wenn einer den Hebel dann wieder richtig stellt.

12 thoughts on “Da hat doch wieder einer an dem Hebel rumgestellt!

  1. Dat zeuch fällt doch immer nach unten – wat is da verstellt ?

    Glaub eher dir hat jeman dat Köppchen verdreht und du konzentriers dich nich richtig auf die Hausarbeit 😀

    • Ich dachte, es sei ein bekannter Spruch, dass da „jemand die Schwerkraft erhöht“ hat, weshalb „heute alles nach unten fällt“. 😉 Naja, dann hab‘ ich den jetzt nachgereicht.

      Das mit dem Verdrehen kann allerdings eventuell vielleicht und vermutlich auch ein Röllchen spielen…

    • Meinst Du, der olle Archimedes war’s? Dann hat er den Hebel aber nur in meiner Wohnung angesetzt. 🙂 (Den Helm behalte ich ruhig mal lieber, falls Archie noch mal wiederkommt. Außerdem hat der Helm so ein schicke Farbe!)

  2. wenn die Gegenstaende dann in Kopfhoehe in der Luft rumhaengen isses aber auch nich okay. Ich hab statt Spinnweben so’n Ensemble aus Metallrohren in einer unbenutzten Ecke des Tuerrahmens haengen, in das ich trotzdem alle paar Monate reinrausche, und dann hören die ganzen Nachbarn mal wieder die Vorarbeiten zur dritten „Tubular Bells“… da lieber ordentlich Storch-im-Salat-Schritt, und vielleicht so’n schickes Greiferchen mit Hüftschlaufe, wie es die Papierchenaufheber morgens im Stadtpark haben…

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