ISM 2013

Es ist wieder soweit: Ein Jahr ist vergangen, die ISM (Internationale Süßwarenmesse) ruft.

Da es leidenschaftlichen, dem Thema „Süßwaren & Feines“ verfallenen Bloggerinnen leider immer noch nicht möglich gemacht wird, ganz normal via Kölnmesse-Online Eintrittskarten zu bestellen, gehen wir erneut den kleinen Umweg über zwei liebreizende Damen, die glücklicherweise ein schnuckeliges Ladencafé in M. betreiben und somit in der Macht stehen, uns Tickets zu besorgen. Frollein S. hat alles fein organisiert und ist mit dabei, Kamerist Mike ebenso und ich ja ohnehin. Es ist inzwischen meine sechste ISM, trotzdem bin ich immer noch kribbelig. Jedes Jahr freue ich mich wieder auf Buntes, Quietschsüßes, Originelles, Köstliches, Neues, Verrücktes und kann mich kaum satt sehen. Dieser Bericht ist natürlich -wie immer- total subjektiv und erhebt keinesfalls den Anspruch der Vollständigkeit über die aktuellen Marktentwicklungen oder sowas. Das überlasse ich gern den grauen Herren, die mit ernsten Gesichtern überall beieinander sitzen und verhandeln.

Wir beginnen also mit den Hallen 2, 3 und 11.

Als erstes genehmige ich mir mal einen lütten Mojito am Stiel:

Exotische Getränke am Stöckchen.

Ich komme jedoch nicht dazu, ihn auszupacken, denn bald umweht uns frischer Waffelduft. Dieser nette Herr ist wie jedes Jahr angereist, um die Passanten am Stand von De Banketgroep mit frisch gebackenen holländischen Stroopwafels zu beglücken:

Just-in-time-Bäckerei

Und wir stellen fest: Die Waffeln sind immer noch süß, mit Karamell gefüllt und selbstverständlich so lekker wie eh und je. Bestimmt deshalb ist das Tablett vor ihm auch schon wieder leer…

Was hier ein bisschen wie das Drehen einer Zigarette aussieht, ist der Versuch, den Karamellsirup in Zaum zu halten.

Ein paar Gänge weiter begegnen wir einer kleinen „Tiere-die-wo-sich-ganz-doll-erschreckt-haben-müssen“-Kollektion, vermuten aber, dass das ursprünglich nicht der Arbeitstitel gewesen sein wird. Vielleicht starren sie auch einfach bloß zurück.

Schreckhäschen, …

… Schreckhühnchen, …

… und entgeisterte Eulen.

Kurz darauf wird aber klar, worüber die Tierchen so außer sich sind. Gleich nebenan parkt nämlich eine Gruppe Kleinkinder, die alle Plastiktüten überm Kopf tragen.

Luftnot in rosa.

Ich frage mich lieber nicht, ob und welcher Lerneffekt hier womöglich angestrebt wird, ein bisschen unglücklich finde ich’s aber schon. – Schnell weiter in die nächste Halle!

Dort, in Halle 11 werden wir auf eine Spezialität aufmerksam, von der ich bisher noch nie gehört habe; – Elefanteneis:

Voll integriertes Elefanteneis.

Zum Glück sind aber gar keine Elefanten drin, nicht mal ganz kleine, und sie schmeckt auch nicht etwa danach, sondern mithilfe dieser Sorte wurde kürzlich ein Naturschutzprojekt zugunsten von Elefanten unterstützt. Übrigens schmeckt die Eiscreme wunderbar nach frischer Mango. Während wir auch noch die Sorten Schoko und Lakritz(!) probieren, erfahren wir, dass zum Süßen Birkensirup verwendet wird, was sich sowohl auf den Geschmack als auch auf den Zuckergehalt ausgesprochen positiv auswirkt. Gefällt uns sehr. Wer auch mal probieren mag: Angeblich soll dieser gute Stoff (Is fra Skarø) in Deutschland bisher zumindest in Flensburg zu bekommen sein.

Wir schlendern weiter, noch immer den intensiven Nachhall von Lakritz auf der Zunge, und bleiben bei einem Hersteller für Kuchenverzierungen hängen. Während ich die Häschenohren für Muffins noch ausgesprochen putzig finde…

Lauschige Muffins.

… bin ich bei solchem Helloweendekor wieder unschlüssig:

Killing the cake.

Ja, muss das denn…? Ich versteh’s nicht, aber das liegt wohl an mir. Dieser ganze amerikanische Budenzauber mit Hackebeilchen und Blutströmen bleibt mir einfach fremd. Wir machen ein kleines Päuschen, um nachzusinnen (und herzhafte Brötchen auszuwickeln). Danach haben wir uns erstmal Halle 10  + 5 vorgenommen, bevor wir in die schönste Halle, die 4, gehen.

In Halle 10 begrüßt uns diese kleine, charmante Präsentation:

Allein auf weiter Flur…

Ähnlich in der Form, jedoch von ganz anderer Konsistenz (wie eine vorsichtige Prüfung zweier Spezialistinnen ergibt), stellt sich übrigens dieses Mangohäppchen für Kurzsichtige dar:

(Was das Ausgelaufene angeht, – das waren wir nicht!)

In Halle 10 residieren einige große, bekannte Aussteller mit riesigen Ständen, wie z.B. Katjes. Hier sind die Pröbchen-Hostessen jedes Jahr anders kostümiert, ich habe sowohl bereits Lack- und Lederladys gesehen (2011), wie auch Fußballerinnen und puschelige Häschen (2012). In diesem Jahr wird nun Matrosenlook getragen:

„Ahoi! – Brausebonbon?“

Das macht offensichtlich nicht nur den Besuchern Spaß.

Ein paar Meter weiter hört der Spaß auch schon wieder auf und der Bollo möchte quer im Hals kleben bleiben, denn „Herr Super“ grüßt Vorbeigehende höchst inkorrekt (und meines Erachtens ist diese Armhaltung auch seit über 60 Jahren verboten):

Immerhin ohne Bärtchen: Herr Super hebt ab.

Da verziehen wir uns mal lieber in Halle 5, wo uns u.a. eine (scheinbar schon etwas ältere) Innovation erwartet: Das Bonbon für die gepflegte Frau:

„Ist das Zunge oder Blatt?“ – „Blatt… Glaub‘ ich.“

Frollein S. möchte wissen, ob man sich das vielleicht unter die Arme kleben soll. Ich bin mir nicht sicher und stecke mal eins ein, um es demnächst an unauffälliger Stelle zu testen. (Mein Vermutung geht momentan aber eher dahin, dass man beim Lutschen dieser Spezialität wie ein ganzes Bett voller künstlicher Rosen riecht, so dass eh‘ niemand Lust hat, näher zu kommen. Aber so ein Bonbon lutscht sich ja wenigstens immer noch unauffälliger als eine Dose Raumspray.) Ich finde, dass die Idee auch noch ausbaufähig ist. Wie wär’s z.B. mit einem „Neuwagen-Geruch“-Bonbon für Autofahrer? Hm?

Doch nun wird’s mal ernst und es geht in Halle 4!

Wir flanieren an Ständen französischer, belgischer, italienischer, spanischer Hersteller und Importeure entlang. Vieles ist aus den Vorjahren bekannt und immer noch schön anzusehen. Leider ist mein Lieblingsmaître Frédéric Blondeel in diesem Jahr nicht dabei, auch Coppeneur scheint übrigens aus der ISM ausgestiegen. Doppelschade!

Aber Viani, ein Importeur der feinsten Dinge (hauptsächlich aus Italien, aber beileibe nicht nur) ist wieder da. Der Stand ist groß, einladend und magnetisch. Also auch wie gehabt, aber ich habe im Vorfeld geforscht und weiß, dass es hier manches Neues geben soll.

Hell und einladend. Hier zöge ich ein. Wieder mal.

Als wir vor diesem Neuheitenregal stehenbleiben…

Linolschnitt und Tusche für die Bebilderung gehobener Lebensqualität.

… um die hübschen 50/60er-Jahre-ähnlichen Illustrationen auf den Verpackungen zu bestaunen, werde ich von Herrn Grams, einem der Teamleiter des Verkaufs, angesprochen. Er erläutert uns, dass es sich hierbei um Produkte der noch relativ neuen italienische Firma Sabadi handelt, die Bio-Nacional-Kakao aus Ecuador roh verarbeitet und den Tafeln dann durch Zugabe von Gewürzen, Früchten & Co passende Themen zuordnet, wie z.B. „Jugendlichkeit“, „Sex“, „Gesundheit“ usw. Die Serie läuft unter der Überschrift „La qualitá della vita“ – Lebensqualität. Roher (d.h. ungerösteter) Kakao ist ja seit einiger Zeit ein aufstrebendes Thema, denn er soll nicht nur ursprünglicher und würzig-herber im Geschmack sein, sondern auch gleich noch gesundheitsfördernd wirken. Ich meine ja sowieso immer, dass der schlichte Genuss der guten Dinge die Gesundheit erfreut (küchenpsychologisch erprobt und erwiesen!), bin natürlich sehr neugierig und kurz darauf hoch erfreut, als mir Herr Grams gleich mal zwei Proben überreicht, die ich hier natürlich demnächst noch gesondert besprechen werde.

Er lädt uns freundlicherweise außerdem spontan ein, doch gern nach 18 Uhr wieder zu kommen, wenn Cecilia Tessieri, die Gründerin und Maître Chocolatier von Amedei, ihre neue Sorte, die 70%ige „Blanco de Criollo“ vorstellt. – Spannend! Amedei macht wohl die besten italienischen Schokoladen und ist weltweit sicher unter den Top10. Die neue Sorte ist so speziell und edel, dass sie auf 20.000 Tafeln limitiert wurde, Viani verfügt über 1.500 davon. Die Kakaobohnen stammen aus Peru und sind im Innern weiß, was den Namen erklärt. Sicher wäre es hochinteressant, den Ausführungen Signora Tessieris zu lauschen, doch leiderleiderleider können wir dieser Einladung nicht folgen, da wir gegen Abend schon wieder zuhause sein müssen. Zu meinem Glück bekomme ich aber eine der kostbaren Tafeln mit auf den Weg! Sie trägt die Nummer 00.057 und wird demnächst gebührend behandelt, nämlich feierlich entwickelt, in Ruhe verkostet, genossen und dann hier besprochen.

Wir verabschieden uns und trudeln noch durch ein paar Gänge, bevor wir uns eingestehen, dass wir in vergangenen sechs Stunden tatsächlich alles Sehenswerte gesehen haben, und seufzend den Heimweg antreten…

(Fotos: M. Reusch. – Lieben Dank!)

Coppeneur Lavendel & Cranberries

Gleich zu Beginn: Ich liebe und verehre diese Sorte und bin daher schrecklich parteiisch und quasi unzurechnungsfähig! Leider ist sie jedoch letztes Jahr im Zuge einer Sortimentsumstellung eingestellt worden, was mich hier tagelang 1. klagen und 2. rotieren liess. Dazu gleich etwas mehr…

Dennoch will ich sie hier noch mal vorstellen, als Abgesang quasi. (Vielleicht bilden wir ja auch spontan eine schöne Bürgerbewegung, die Coppeneur dazu bringt, diese Sorte doch wieder zu produzieren?) Ich entdeckte Coppeneur damals über ihre ungefüllten Tafeln, die ich schon großartig fand, und tastete mich dann an die gefüllten Praliné-Sorten heran. Die erste (ich glaube, es war eine mit Schwarzbier) fand ich noch nicht so toll, aber ich meine, die zweite wäre dann schon die Lavendel & Cranberries gewesen. Ich war sofort infiziert! Rettungslos verfallen. Auch weitere fand ich dann lecker, aber keine so sehr wie diese. Das muss vor ca. 2-3 Jahren gewesen sein.

Noch das alte Verpackungsdesign und die saftige Füllung…

Die Umhüllung aus dunkler,  70%iger, eleganter Schokolade gibt eine fein säuerlich-fruchtige Füllung aus Cranberry-Ganache mit einem leichten Hauch von Lavendel frei. Viele denken bei Lavendel ja erstmal an Seife oder Wäschesäckchen. Doch wenn man Lavendel etwas zügelt und mit etwas anderem vermählt, kann er sich oft noch einmal ganz anders entfalten. (Mit Rosen beispielsweise ergibt er eine feine Kombination, die in der Kosmetik gern verwendet wird, aber das ist nun wirklich eine andere Geschichte.) Dieser Fruchtganache ist jedenfalls tatsächlich nur ein zarter, dennoch deutlich wahrnehmbarer Lavendelduft hinzugefügt, der sich perfekt mit der Säure der Cranberries verbindet und sie wärmend ergänzt. Die Konsistenz ist saftig und zugleich samtig-schmelzig, beziehungsweise: umwerfend. Warum groß drumherum reden? Alle, denen ich diese Sorte vorgestellt habe, waren zunächst skeptisch wegen des Lavendels. Nach dem Kosten waren sie jedoch restlos überzeugt und sogar begeistert! Besonders die Damen.

Ich bekam meine Lieblingsschokolade nur selten in den beiden Läden, in denen ich hier in Hannover regelmäßig stöbere, also bestellte ich sie meist über’s Internet. Immer gleich 5-10 Stück, denn ich verschnökerte fast jeden Abend eine halbe Tafel beim Lesen. So treu war ich bisher noch keiner Sorte gewesen.

Im letzten Juli dann der Schock: Mein Lieferant schrieb mir, die Sorte sei eingestellt, Coppeneur habe das Sortiment überarbeitet, stattdessen neue Sorten vorgestellt und gleich noch die Verpackungen redesignt.

Ich handelte schnell: Zuerst schrieb ich selbst eine Anfrage an Coppeneur, wohl in der Hoffnung, dass sich das Ganze als Ente entpuppen könnte. Dann ruderte ich tagelang durch’s Internet, machte alle Shops aus, die noch Restbestände anboten, telefonierte mir das Ohr heiß und bestellte alles, was ich kriegen konnte.

Kurze Zeit später schrieb mir Nadine Kaschewski, zuständig für PR und Werbung bei Coppeneur, tatsächlich sehr nett zurück, was mich angehm überraschte und erstmal sehr freute. Leider bewahrheitete sich jedoch das Traurige… Eine Begründung lieferte sie mir zwar nicht, aber damit hatte ich auch nicht wirklich gerechnet. Ich vermutete, die Sorte verkaufte sich nicht so stark wie andere. Vielleicht lag das ein bisschen mit daran, dass der Lavendel auf der Verpackung als erstes genannt wurde? Andersherum (Cranberries & Lavendel)  hätte sie vielleicht mehr Käufer gefunden, doch wer weiß das schon. Frau Kaschewski bot aber an, mir gern eine kleine Auswahl der neuen Sorten zuzusenden, vielleicht sei da ja eine neue Lieblingssorte dabei…? Das fand ich natürlich hochanständig, freute mich schon wieder, und bekam dann auch bald Post mit einem persönlichen, von ihr handgeschriebenen Brief, sowie einigen Proben. Eine Sorte mochte ich besonders (Früchte Weichkrokant & Cranberry), darüber berichte ich dann aber ein Andermal.

Inzwischen bekam ich meine ganzen Bestellungen aus allen Himmelsrichtungen (ein grandios hilfsbereiter Holländer war u.a. dabei, der hatte sogar noch 18 Tafeln in seinem Gourmetshop) und hatte schließlich 43 Tafeln hier versammelt. – Das war eine Pracht! Meine vorsichtige Schätzung ergab, dass das wohl knapp bis in den November hinein reichen würde. Doch ich war sogar sparsamer als gedacht und habe nun noch immer 3 Stück übrig, die ich kaum anfassen mag. (Ich bewahre sie für Notfälle!) Allerdings läuft das MHD dieser Tage ab, sodass ich sie wohl doch bald feierlich genießen werde, solange sie noch so gut schmecken.

Danach wird’s aber erstmal traurig, fürchte ich…

Zutaten: Zucker, Kakaomasse, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Cranberrysaftkonzentrat (8%), Glukosesirup, Sahne, Feuchthaltemittel: Sorbit,  Butter, natürliches Cranberryaroma mit anderen natürlichen Aromen, Emulgator: Soajlecithin, natürliches Vanillearoma, Lavendelöl (0,01%).

Venchi – Cuor di cacao 75%

Diese Schokolade hat wahrlich ein Herz aus Kakao; – ich wünschte, das könnte ich von mir auch sagen. *seufz* Ich lernte sie im Spätsommer bei einem sehr schönen und interessanten Schokoseminar in Düsseldorf kennen, wo sie gegen Ende noch mal „außer der Reihe“ herumgereicht wurde.

Ein bisschen schwierig auf’s Foto zu bannen: Das Herz aus kompakter Kakaomasse…

Nachdem wir einige wunderbare Sorten von Bonnat und Domori ausführlich verkostet und miteinander verglichen hatten, kam die sympatische Gastgeberin Frau Hürten noch einmal mit dieser Venchi auf uns zu: Wenn sie mal Lust auf puren Kakaogeschmack ohne Schnickschnack habe, würde sie gern zu dieser Tafel greifen. Quasi ein Geheimtipp der Expertin.

Das erste, was mir dazu einfiel, war: „Die ist irgendwie ganz schmusig!“, denn die Schokolade hat etwas sehr Matt-Sanftes, Warmes und Einhüllendes, obwohl das Aroma durchaus kräftig ist. Dafür hat sie nicht so viel Säure und ist auch von der Konsistenz her (nach etwas Kauen und Lutschen) eher samtig als cremig.

Sowohl Umhüllung als auch das Herz aus fester Kakaopaste haben 75%. Vermutlich ist sie nicht jedermanns Geschmack, und ich kann nicht viel auf einmal davon essen, vielleicht eine Rippe, dann lege ich sie wieder beseite für später. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, daraus auch mal eine schöne Trinkschokolade zu bereiten, hab‘ das bisher jedoch noch nicht ausprobiert. (Unter anderem, weil ich noch so viel andere gute Trinkschokolade habe…)

Von Venchi, die schon seit über 130 Jahren feinste Schokoladen bei Turin herstellen, hatte ich bisher noch nicht so viel gekostet, aber nun bin ich wirklich neugierig geworden.

Diese Tafel jedenfalls gehört ab jetzt unbedingt in meine ständige Hausapotheke!

Zutaten:  Kakaopulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Zucker, Emulgator: Sojalecithin, Aroma: Natürlich Vanille, Butterfett.

Endlich: Theobromina kehrt zurück!

Nachdem ich diese Domain jetzt fast ein Jahr lang hab‘ liegen und -ähem- reifen lassen, wird es hier demnächst endlich mal Inhalte geben. Hauptsächlich wird’s natürlich um Schokolade gehen, aber durchaus auch um anderes schönes Geschmeck wie Pralinen, Törtchen und weiteres Süßkramgeknusper.

– Somit schlichtweg um Genuss!

Und zwar gibt’s dann meinen ganz persönlichen, unabhängigen Blick auf Süßes & Schmelziges, Erlesenes &  Industrielles, Raffiniertes & Zartes, Schräges & Scheußliches, Knuspriges & Wildes… Also alles, was mich immer wieder in größere und kleine Lädchen oder auf Messen lockt, dort meinen Jagd- und Forscherdrang weckt, mich um Regale streichen und zuhause dann oft genug vor Freude seufzen lässt.

Zugegeben: Eine Branchen-Expertin bin ich ja nun nicht unbedingt, – aber wer ist das schon? Doch immerhin schreibt hier eine leidenschaftliche, neugierige, genussfreudige Stöberin, die gut, nichtsogut und himmlisch! ganz prima auseinanderhalten kann und auch keine Umwege scheut, um an neue Entdeckungen zu gelangen.

Und die sich im Übrigen auch schon auf Eure Kommentare freut.

Dann also bis bald!
Eure Theo