Mazet – Lait Caramel Salé

Diese Schokolade ist inzwischen schon wie eine gute Freundin für mich. Entdeckt habe ich sie vor vielleicht zweieinhalb Jahren in diesem kleinen Muckelladen, in dem ich oft nach Neuigkeiten stöbere. Ich kannte schon einige Schokoladen mit Salz, und ich kannte Karamell mit Salz, beides mag ich sehr. Milchschokolade mit Caramel und Salz kannte ich hingegen noch nicht. Und genau darauf hatte ich gerade Appetit, beschloss ich fix. Und weil ich jetzt wirklich neugierig war, probierte ich, sobald ich aus dem Laden war.

Was soll ich sagen: Die Tafel hat nicht bis zuhause gehalten. Sie ist „Mmmmhhh..!“


(Mazet hat eine wunderschön gestaltete Verpackung, wie ich finde. Die Winteredition hat sogar Flöckchen…)

Die Milchschokolade ist sehr zart und milchig, hat einen feinen Schmelz. Man schmeckt auch die karamellige Note sofort deutlich. Wenn man sie nun auf der Zunge zergehen lässt (was himmlisch ist!), dann bleiben Karamellsplitter und Salzkristalle (Fleur des sel de Guérande) übrig. So schmeckt man das feine Salz natürlich sehr intensiv. Natürlich kann man sie Schokolade auch langsam kauen, dann hat sie einen leichten Crunch. In Frankreich, besonders in der Bretagne, ist es übrigens gar nicht unüblich, Karamell mit Salz zu kombinieren. Oft passiert das von selbst, wenn man es mit der guten, gesalzenen bretonischen Butter herstellt.

Ich verschenke diese Mazet oft und gern an Leutchen, die mal was Ungewöhnliches probieren möchten, wenn es nicht zu ungewöhnlich ist. Und an solche, denen dunkle Schokolade „zu bitter“ ist. Die meisten Beschenkten lieben sie! So wie ich.

Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Magermilchpulver, Butter, Rahm, Traubenzucker-Fruchtzucker, Sojalecithin, Fleur de sel de Guérande

2 thoughts on “Mazet – Lait Caramel Salé

  1. Seufz, ja. Die Mazet. Na, das war schon was, als ich vor fast zwei Jahren meine erste Tafel quasi als Tauschgeschenk für etwas Meindl Trinkschokolade erhielt. Ich hätte mich zwar auch -wie die meisten – als Schokofreund bezeichnet, aber neben einigen seltenen guten Produkten, bin ich – auch wie die meisten – mit den üblichen Schokoaldensorten großgeworden.

    In den späten sechziger und frühen siebziger Jahren kreuzten Schogetten, die Goldnuss mit garantiert irgendeiner Anzahl an Haselnüssen, Merci in allen Farben, seltener Ritter Sport und die Schokoladen im lila Papier meinen Weg. Wobei ich glaube, dass es anfangs eher die gebirgige Version, als die mit den violetten Widerkäuern war. Und natürlich die Kinderschokolade. Was bei uns – Dank über Dank – schon immer zum „schnuppen“ da war, war Marzipan von Niederegger. Er lebe hoch!

    So liebte ich Kakao (die mit dem Express) und Riesentafeln in lila Papier, welche ich problemlos in einem Rutsch wegmümmeln konnte (und bestimmt auch noch kann).

    Ich muss schon gestehen, dass ich die Mazet – Lait Caramel Salé mit großer Ehrfurcht ausgepackt habe. Ihr meinte ich schon anzusehen, wie edel und fein sie war. Leckere Milchschokoalde mit ebenso deutlich sichtbaren Salzkristallen und natürlich einer salzig-karamelligen Note.

    Hmm. Dasistja, hmmm, irre. Also… Ich war ebenso erstaunt wie auch leicht überfordert. Die meisten Schokoladen, die ich mochte, waren vom Geschmack ja eher eindimensional, zumeist angenehm süß. Punkt. Hier ging aber ganz schön was ab. Süß mit salzigem Karamell oder wie? Ich probierte immer nur kleine Stückchen und habe die Tafel dann wieder weggelegt. Musste sie aber immer wieder umrunden und erneut probieren. Hmm, ja, isn Ding. Leichte Verwirrung machte erfreutem Genuss platz. Feine Sache das.

    Nichts, was ich wie gewohnt in mich fröhlich „hineinpfeife“, sondern eher mit ritueller Zurückhaltung knabbere, lutsche und genieße. Ach: Danke für die Zusendung 😀

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