Flammender Appell für vernünftig dargebotene Heißgetränke & noch was über sehr ruhige Sonntage….

Ich kann mich gerade nicht entscheiden: Schreibe ich etwas über Tee oder über’s Recht auf Faulenzen? Das klingt ja erstmal gar nicht sehr weit voneinander entfernt, wenn man sich so vorstellt, dass jemand in Ruhe eine schöne Tasse Tee genießt und sich dabei mal kurz ausklinkt. Oder? Genauer betrachtet sind es dann aber doch zwei ganz unterschiedliche Themen. Und zwar weil: Bei dem Einen geht’s um ein immer wieder kehrendes gastronomisches Ärgernis, bei dem Anderen um eine immer wieder kehrende Amüsiertheit meinerseits.

Wattauchimma! Wie’s aussieht, ist heute Beides dran. Also Tee zuerst. Meinetwegen.

Ich trinke Tee. (Vor langer Zeit -lass‘ es 9 Jahre her sein- bloggte ich bereits einmal ausführlich dazu. Ist jetzt aber lange genug her, finde ich.) Schwarzen Tee. So ungefähr wie viele Ostfriesen. Oder von mir aus auch Briten. Aber geh‘ mal hierzulande in ein Lokal und bestell‘ Dir einen! Schwarzen Tee haben manche Lokale gar nicht erst auf der Karte. Dafür aber lustige Früchtetees (gern wild aromatisierte) mit so Namen wie „Erdbeer-Rhabarber-Einhorngarten“, „Tropical-Schlachmichtot“ oder „Waldbeeren-Inferno“. Kräutertee gibt’s auch schon mal (nicht näher definiert, es existieren ja eigentlich auch nur zwei Kräuter. Vieleicht auch vier.), manchmal sogar ambitionierten Grüntee… Wenn es jedoch „Schwarzen Tee“ gibt und ich ihn bestelle („Einen schwarzen Tee mit Milch, bitte.“), bekomme ich sehr oft Darjeeling. Der ist sicher ganz lecker, hat seine Liebhaber, wird aber eigentlich ob seiner zarten Blumigkeit überhaupt nicht mit Milch getrunken. Eher mit einem Spritzer Zitrone. Nur mal so als Randnotiz für kleine Besserwisser. Und Servicepersonal. Wenn ich keinen Darjeeling bekomme, dann wird mir leider genauso oft Earl Grey serviert, den finden viele wohl schick, weil er so einen eleganten Namen hat. Earl Grey ist aber ein heftig mit Bergamotte aromatisiertes Zeug, das eigentlich mit Schwarztee nur noch so viel gemeinsam hat, wie ein Radler mit einem Bier. Er schmeckt deutlich nach Zitrusöl, das soll ja auch so. Das wissen die Lokalbetreiber bzw. Servicekräfte aber fast nie, weil sie selber sowas nie im Leben trinken möchten. Ebenso wenig wie ich übrigens, denn das muss man schon mögen. Ich mag’s nicht.

Ich mag Assam-Tee. Übrigens ist sowohl in „English Breakfast“- als auch in „Ostfriesen-Tee“-Mischungen der überwiegende Teil Assam. Und der ist so kräftig-malzig-erdig im Geschmack, dass man ihn hervorragend mit Milch oder Sahne trinken kann, so dass er ein rundes, stärkendes Gebräu ergibt. Besonders mit ordentlich Zucker.

In Konditoreien und klassischen Caféhäusern hat man oft noch Glück und bekommt auf Nachfrage Assam-Tee. (Beutel oder lose ist mir im Übrigen schnurz. Auch loser kann von loser Qualität sein, während Beutel durchaus öfter angenehm lecker daherkommen. Also: – Pffft!) Wer jetzt oben beim Lesen aufgepasst hat, weiß nun, dass ich Tee immer mit Milch bestelle. Und was bekomme ich in 95% der Fälle hingestellt?

Kaffeesahne. *örks*

Kaffeesahne ist eine schlimme Erfindung sadistischer Lebensmittellaboranten, die sich die Welt mittels eines perfiden Plans irgendwie unterwerfen wollen. Ich weiß noch nicht, wie das genau vonstatten gehen soll, aber mit Kaffesahne fängt es an, und sie ist überall. – Kaffeesahne will man ja nicht mal im Kaffee haben! Und so gucke ich immer wieder neidisch auf den Milchkaffee des Liebsten, der mit fluffig aufgeschäumter Haube daherkommt, und kippe mir grummelnd das gelblich-ölige angebliche Molkereiprodukt in den Tee. Ich weiß schon, wie das schmeckt, bevor ich nur dran genippt habe. Ich könnte jetzt einen Aufstand machen und noch mal nach Frischmilch fragen, aber glaubt mir, ich habe schon alles gehört: „Die ist doch frisch!“ – „Haben wir nicht!“ (???) – „Weiß nicht, wie ich das bonieren soll…“ – „Wir haben haben leider nicht diese kleinen Kännchen, wissense?“ Ich trink’s und leide (mehr oder weniger) still. Jedesmal denke ich, ich frage nächstes Mal vorher, ob es richtige Frischmilch gibt, aber wenn sie dann „Leider nein.“ sagen, schleppe ich dann meine Begleitung wieder raus und woanders hin?

Es geht auch anders: In Hannover gibt’s beispielsweise ein zauberhaftes Eiscafé am Lindener Markt. Dort stehen nicht nur verschiedene Schwarztees auf der Karte (in einem Eiscafé!), man bekommt dann auch noch das Kännchen auf einem kleinen Stövchen serviert mit (und jetzt kommt’s!) einem Timer, der drei Minuten runterzählt. So weiß man zum Beispiel, dass der Tee nicht schon 20 Minuten ziehend am Tresen herumstand. Das Ding piepst also, man nimmt den Beutel raus, schüttet etwas frische Milch(!) aus einem possierlichen Kännchen dazu und hat den perfekten Teegenuss. Klar ist das ein bisschen Brimborium, das weiß ich. Aber ich nehme sonst auch gern einen schlichten, frisch aufgebrühten Beuteltee im einfachen Becher. Kandis, Keks* und Schickimicki muss übrigens auch überhaupt nicht sein, nur eben etwas frische Milch, büddebüdde…! Macht doch sogar weniger Arbeit als ein Cappuchino, oder? – Danke.

* Ach so. Extrathema: Diese ewigen Karamellspekulatiuskekse, die offenbar billig in der M*tro wachsen. Bäh!

*           *          *

Und nun zum Faulenzen. Dazu erstmal eine kurze Erläuterung. Ich habe stressige, kraftraubende Zeiten hinter mir und stecke dennoch schon wieder mittendrin. So, als ob sich mein Energiehaushalt stetig bei einem Kontostand von 30-50% bewegt. Das macht mir Sorgen. Und wenn ich deswegen wieder mal besonders durchhänge, macht’s auch dem Liebsten Sorgen. Und so verhänge ich in gewissen Abständen, und wenn es passt, mal Tage an denen ich „Nix!“ mache. Diese Tage kündige ich lange vorher an, mitunter 2 Wochen im Voraus, und sage deutlich, dass ich dann wirklich mal „Nix!“ machen werde. Nur das, worauf ich Lust habe und was mich entspannt, z.B, Lesen, Fernsehen, Nickerchen einlegen, im Netz rumgurken… Und keine Hausarbeit, keine Verabredungen, keine „Sachen-die-gemacht-werden-müssen“. Die erledige ich meistens vorher, damit’s mit der Entspannung auch wirklich klappt. Klare Sache, eigentlich. Oder? Der Liebste fragt mich dann trotzdem regelmäßig, ob ich vielleicht wenigstens mit ins Café gehe oder auf einen kleinen Spaziergang…? „Und was machste dann am Sonntag?“ – „Ja, nix! Hab‘ ich doch gesagt!“ – „Ich geh‘ mit Schwesterchen Eis essen, möchtest Du da vielleicht mit?“ – „Nee, ich will einfach nur rumliegen und entspannen.“ – „Hm.“ Er kennt das irgendwie nicht und kriegt es darum wohl auch schwer in den Kopf. Und da wir bis vor Kurzem nicht zusammenlebten, hat er’s bisher auch nie mit mir erlebt. Mich amüsiert das ja, aber ich verstehe wiederum nicht, was daran so schwer… Naja.

Heute ist übrigens so ein Tag. Nachdem wir auf dem Balkon gefrühstückt haben (obwohl ich an solchen Tagen sogar meistens das klassische Frühstück ausfallen lasse), saß ich erst noch eine Weile lesend in der Sonne, während er wohl spontan noch eine Maschine Wäsche anwarf. Später, als ich dann schon in meinem Zimmerchen gemütlich auf dem Diwan herumlag, kam er, um sich kurz zum Schwesterchentreff zu verabschieden. Und um mich zu fragen, ob ich denn dann später die Wäsche aufhänge…?

– Den Rest der Konversation könnt Ihr Euch bestimmt denken, nehme ich an.
*freundlich abwink’*

Feuchte Witterung in der Parallelwelt.

Meine Güte! Jetzt ist das auch schon wieder zwei Monate her! Irgendwie stolpere ich mir selbst nur noch hinterher… *grummel*

Also. Seit zwei Monaten neue Heimat Duisburg. Neuer Job, neue nette Kollegen, neuer Stress. Ich glaube wirklich langsam, es gibt gar keine Jobs mehr, in denen man „normal“ arbeiten kann. Es gibt nur noch solche, in denen man jede einzelne Minute grob entrissen oder säuberlich zubetoniert kriegt. Überall, wo irgendein „Controlling“ schon mal war, zieht es eine Schneise der Erschöpfung hinter sich her. Früher durfte es im Wechsel turbulente und ruhigere Arbeitsphasen geben, heute gibt’s nur noch Hetze und Optimierungssystemwahn. Erholungspausen sind was für Weicheier. Wer heutzutage arbeiten gehen muss, hat ‚hard boiled‘ zu sein! – Ein Ergebnis: Übervolle Lottobuden… Ich hab‘ ja beim Lotto leider so gar kein Glück, das nur nebenbei, male mir aber gern aus: Was-wäre-wenn. So wie alle. Und danach geh‘ ich wieder malochen. (Immerhin mal für halbwegs vernünftiges Gehalt, das kenne ich schließlich auch ganz anders. – Aber ich brauch ja auch nix. In meinem Alter hat man ja schon alles…)

Was die Ankommerei in der neuen Stadt angeht, kann ich noch gar nicht viel mehr sagen als neulich. Das große Heimweh hat mich glücklicherweise bisher nicht gepackt, aber mal gucken wie das wird, wenn ich demnächst für ein kurzes Seminar nach Hannover reisen werde. Hauptsächlich sehe ich dann dort die ehemaligen Kollegen wieder, obwohl mir ein-zwei von denen mal lieber nicht im Dunklen begegnen sollten. Für Freunde, die Stadt und komische Gefühle wird allerdings kaum Zeit sein. Dabei wollte ich eigentlich sowieso erst wieder nach Hannover, wenn sich aus mir selbst das Bedürfnis danach meldet. (Ich bin schließlich kein lustiger Comicschwamm und deshalb auch nicht immer von Natur aus zu allem „bereit!!!“ Aber ich hab‘ ja auch keine fünfeckigen Freunde.) Könnte aber Nachwehen geben.

Wahrscheinlich denke ich aber schon wieder zu viel. Das bekomme ich immer wieder mal zu hören: „Du denkst einfach zu viel!“ – Ja, geht das denn???

Ich bin gern bereit zuzugeben, dass ich mir oft einen Kopp um noch Ungeschehenes mache. So fühle ich mich irgendwie vorbereiteter, wenn der Fall dann eintritt und habe ihn schon mal von allen Seiten geistig betastet. Ich finde das nützlich und bilde mir ein, es hilft mir, ein gewisses Sicherheitsgefühl zu erzeugen. Vielleicht ist das aber auch totaler Quatsch und macht mich bloß marode in der Birne. Pffft! Zumindest scheint es wohl so zu sein, dass Frauen deutlich mehr und komplexer über ihre Lebensituation und soziale Zusammenhänge grübeln als Männer. Das hört nämlich offenbar auf, wenn geborene Frauen sich auf medizinischem Wege zu Männern umgestalten. Man liest das immer wieder. Mit dem Absinken des Östrogens und dem Ansteigen des Testosterons schrumpft das Chaos im Kopf auf wesentlich übersichtlicheres Maß zusammen und wird (stark vereinfacht) zu: „Joh.“ oder „Nö.“ – Also, ich finde das faszinierend! (Und es bestätigt übrigens ALLE meine ganz unwissenschaftlichen Beobachtungen, jawoll. ) Und es versöhnt mich ein wenig mit mir selbst.

Übrigens regnet es gerade mal wieder. Das erinnert mich daran, dass es in den ersten Wochen meiner Duisburgschaft quasi nur geschüttet hat. Weltuntergang, jeden Tag. NRW ist ständig abgesoffen. Passte ausgezeichnet zu meiner surrealen Stimmung, versehentlich in eine fremde Handlung geraten zu sein. Aus der Heimat wegzugehen, ist ja schon komisch: Man macht alles wie sonst, trotzdem ist alles anders, wie spiegelverkehrt oder in einer ulkigen Sprache. Und man selbst ist auch anders, weil der gewohnte Kontext fehlt. Diese Gefühl dauert übrigens an und wird es auch sicher noch eine ganze Weile. Zumindest aber wache ich nachts schon nicht mehr auf und denke, ich fahre bald wieder „nach Hause“.  „Nach Hause“ scheint gerade gar nicht so recht zu existieren, anstelle dessen nur ein Alltagszustand, der sich hoffentlich irgendwann verpuppen und als freundlich-vertrauter „Ich fühl‘ mich allmählich wieder angekommen“-Schmetterling leise wieder hervorkrabbelt. – Na, auf den ersten Flügelschlag freue ich mich schon!

Bis dahin geh‘ ich einfach mal Kartoffeln schälen.
Der Liebste kommt gleich, es ist Dienstag und ich bin ganz profan mit Essenkochen dran…

Alles neu macht angeblich der Mai. – Stimmt aber!

Seit heute Morgen halb zehn bin ich nun auch offiziell Neu-Duisburgerin. So steht’s jetzt jedenfalls auf meinem Ausweis. – Ist das nicht eine verrückte Welt? Vergangenen Samstag habe ich all‘ mein fragiles Gescherbel auf einen dicken LKW verladen lassen (ich habe die besten Freunde der Welt), mich dazu, und los ging’s. Aber nicht ohne vorher noch einen kleinen, heftigen Tränenanfall beim Zuziehen der hannöverschen Wohnungstür zu haben. War schon schwer…

Bis ich das alles so richtig begreife, wird’s noch dauern, soviel ist klar. Im Moment befinde ich mich in einem merkwürdigen Zwischenzustand, in dem ich abwechselnd ein bisschen heule, mich ablenke (neues, bierdeckelflaches Netbook!) oder von außen betrachte, während ich organisatorischen Listenkrempel abhake. Das Gefühl zur Situation ist eventuell auch noch auf Höhe Hamm unterwegs, vermutlich zu Fuß. Egal. Trotzdem. Lange genug über alles nachgedacht hab‘ ich ja nun wirklich. Vielleicht kommt die innere Verarbeiterei ja auch häppchenweise, mal gucken. Kurz vorm Umzug wurde zur Bekräftigung aber noch deutlich, dass es mit ’nem feinen Jopp in der neuen Heimat auch wunderbar hingehauen hat. Und ich bin ja so eine, die dann sofort meint: Dann soll das sowieso auch so! Am Mittwoch geht’s da jedenfalls schon los mit neuen Kollegen, neuen Aufgaben, neuem Alles.

Jetzt bin ich erstmal froh, dass die letzten Wochen überstanden sind. – Ach, ’ne kleine OP hatte ich ja auch noch mittendrin! Nix Schlimmes, aber watt mutt, datt mutt eben. Und so kam ich nun auch endlich mal in den Genuss einer richtigen Vollnarkose, sowas war mir bisher ja auch noch nicht untergekommen. Meine Meinung: Einmal reicht. Die ganze Aufregung! Und man darf 6 Stunden vorher zuletzt was essen. Meine OP sollte vormittags sein, also habe ich mir tatsächlich -nicht lachen!- einen Wecker für 4:00 Uhr nachts gestellt, um dann im Dunkeln ein vorgeschmiertes Marmeladenbrot zu verzehren. Ein freudloseres Frühstück im Bett gibt es nicht. Das schlimm trockene Schinkenbrot nach der OP habe ich jedenfalls mit deutlich größerem Vergnügen gemümmelt. Und nachmittags konnte ich schon wieder Kuchen. Da lag ich bereits fein auf’s heimische Küchensofa drapiert und wurde vom treusorgenden Gatten -naja- eben treu umsorgt. Das berühmte Möbelstück lagert derzeit übrigens in Essen in einer Lagerbox, zusammen mit meinem restlichen Hausrat, bis sich hier neue Einsatzmöglichkeiten auftun. Dann wird’s bestimmt schon wieder aufregend!

Von mir aus kann der Rest des Jahres dann übrigens gern stinklangweilig werden…

Kastanienbewegung – Seit eben ist übrigens Frühling.

Nachdem das wirklich eine irre Reisewoche war (Hannover-Duisburg-Brüssel-Antwerpen-Duisburg-Mülheim-Essen-Hannover), und ich mich gestern (wohl als unfreiwilligen Ausgleich) den ganzen Tag mit ganz langweiligem Papierkram befasst hatte, kam heute mal wieder was Schönes, Ruhiges und Zartes dran: Die Kastanienverabschiedung. Denn nicht nur laut Kalender ist heute Frühlingsanfang, auch für Kastanienträger war es heute endlich wieder soweit. In allen Teilen der Republik wurde sich in Wintermäntel geschwungen, die Bolle geschnappt und losmarschiert.

Um kurz vor halb 12 machte ich mich z.B. auf den Weg zu meiner Freundin, der alten Weide (Baum), die an einer Weide (Wiese) wohnt. Und um sicher zu gehen, dass Tag und Stunde auch richtig sind, sammelte ich unterwegs letzte Hinweise:

Fruehlingsbeweise

Ordnungsgemäß-frühlingshaftes Grünen und Blühen.

Gegen viertel vor 12:00 war ich am Lieblingsplatz angekommen. Doch nicht nur ich war dort, auch eine Gruppe Naturinteressierter ließ sich ausführlich am Wegrand was erklären, drumherum reichlich Jogger und Hundeleute. – Ganz schön was los! Kenn‘ ich so gar nicht. Sonst bin ich da meistens allein… Also vielleicht erstmal die wichtigen Untensilien parat legen und mal Luft holen und ein bisschen ankommen. Hier und jetzt und so.

Bereit_fuers_Fruehlingmache

Magische Zutaten.

Allmählich löst sich die Unruhe um mich herum netterweise auf, alle streben irgendwie weiter, wollen irgendwohin. Ich bin ja aber schon da und habe sogar noch 10 Minuten Zeit, in denen ich überlege, was das überhaupt für ein Winter war, den wir heute beenden. Ehrlich gesagt, habe ich nur wenig mitbekommen vom Wetter und allem, und auch nicht viel vom Rest, denn ich war in den letzten Monaten ziemlich mit meiner persönlichen Situation beschäftigt und wie in einem muffigen, schlecht beleuchteten Tunnel unterwegs. Aber auch diese Fahrt endet bald und das ist gut zu wissen.

Während ich das so denke und mir ausmale, wie wohl die nächste Zukunft aussieht, liegt die lütte Kastanie in meiner linken Hand und wird noch mal gewärmt, während ich mich an den Stamm der Weide lehne, so wie ich das in den letzten 15 Jahren unzählige Male gemacht habe, wenn ich Trost oder einfach etwas Ruhe gesucht habe. Wann es das letzte Mal sein wird, weiß ich noch nicht, aber eine weitere Kastanie werde ich hier nicht mehr werfen, soviel ist klar. Es gibt jetzt viele Dinge, die ich in Hannover zum letzten Mal tue, das ist schon ein bisschen mulmig…

Los_gehts

Startklar.

Jetzt geht es auf 12:00 Uhr zu, also küsse ich mein Kastanchen noch ein paarmal, sage leise „Danke für die Begleitung, meine Hübsche!“ und da schlägt auch schon die Kirchturmuhr in der Siedling nebendran. Ich werfe so fest ich kann und bin (wie eigentlich jedes Jahr) ein kleines bisschen enttäuscht, dass die Bolle nur ein paar Meter weit fliegt, weil ich nun mal keine große Werferin bin. Aber sie ist im Gras verschwunden und somit wieder in Freiheit. – Frühling ist. Darauf nehme ich ein Schlückchen Sekt, proste ihr noch mal zu, proste der Weide zu, mir selbst, und natürlich allen Kastanienwerfern, die jetzt ebenso irgendwo stehen, ihre Begleiterin schon ein wenig vermissen und sich gleichzeitig freuen, dass der Winter nun wieder mal geschafft ist. Das haben wir wieder gut hingekriegt, oder? (Übrigens: Das Wetter ist heute ja eher mumpe, zumindest in Hannover. Aber es soll zu Ostern angeblich richtig schön, sonnig und warm werden! Das sind doch mal Aussichten.)

Ich guck‘ noch mal über die Wiese, kehre ihr dann langsam den Rücken und setzte meine Spazierrunde fort. Ich finde noch ein paar Zweige, die ich für zuhause mitnehme, sehe Gänse, eine kleine Mäusekolonie, der offenbar auch nach Frühling ist, und einen Bussard, der nur ein paar Meter entfernt von mir auf einem Ast vor sich hinzwinkert.

Zuhause stelle ich die Zweige in eine schöne große Vase, hänge ein bisschen österliches Niedlichkeitshasenzeug dran und schiebe das Ganze aufs Fensterbrett im Wohnzimmer. Heute Morgen habe ich nämlich noch Fenster geputzt, schließlich soll die Frühlingssonne da so bald wie möglich ordentlich durchstrahlen…

Kalender raus: Kastanienwurf 2016 naht!

Liebe Kastanienfreunde,

seit Wochen geht das schon so: Ist nun noch Winter? – Ist schon Frühling? – Bekommen wir doch noch mal Schnee und Eis? – Aber die Vögel singen doch schon Brautgesänge!? – Morgens liegt aber noch überall Raureif! – Aber wieso sind dann überall schon Krokusse und Blausternchen zu sehen? – Aber vielleicht blüht uns auch noch mal ein dicker Frost?!

Papperlapapp!

Die selbsterfundenen Regeln sagen ganz klar: Genau dann, wenn Bäume und Sträucher die ersten frischen, zartgrünen Blättchen kriegen; – beginnt der Frühling! (Krokusse und vereinzelt sonnige Nachmittage sind herrlich, aber nicht relevant, da müssen wir leider streng sein.) Selbstverständlich habe ich Gesträuch und Gebäum unter genauester Beobachtung (Hannover-Duisburg-Domburg) und kann sagen: Da sind schon Blättchen dran! Wir können also starten, juchuuu!!!

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Im Süden ist Blätterschmuck eventuell schon deutlicher zusehen, in Berlin mögen die Grünspitzen noch lütsch sein, aber ich denke, es sollte passen, wenn die Kastanien alle gemeinsam am Sonntag, den 20. März um 12:00 Uhr fliegen werden.

Macht Euch also bereit, behaucht und poliert die lieb gewonnenen Begleiterinnen noch ein paarmal, damit sie hübsch schimmern und eine gute Aerodynamik bekommen.

Ich freu‘ mich sooo auf Euch!
Eure Theo

Willkommen zur Kastanienbewegung!

Zugegeben, diesmal sind wir etwas spät dran. Aber es hat eben auch seine Zeit gedauert, bis dieser hübsche Ostflügel meiner Homepage endlich angegangen und mit all‘ den Geschichten und Bildern meiner Blog.de-Vergangenheit gefüllt werden konnte. Der Liebste und ich haben dann schließlich gestern stundenlang ex- und importiert, Pixel geruckelt und im Kreis geklickt, dass es nur so eine Art hatte. Zum Glück mit erfreulich anschaubarem Ergebnis.

Und hier ist sie nun:

Kastanienbewegung_2015_16 Kopie

Vermutlich haben schon alle langjährigen Bollenfreunde eine Begleitung für diesen Winter gefunden und adoptiert. Ich natürlich auch, hier ist sie:

Kastanie_09_15

Gefunden habe ich sie Anfang September am Ufer der hannöverschen Ihme. Klein ist sie in diesem Jahr (und mittlerweile sogar noch kleiner), aber lieb habe ich sie natürlich trotzdem, und sie hat in den letzten Wochen auch schon fleißiges Taschenhopping betrieben: Trenchcoat, Dufflecoat, Parka-äh-coat… – War ja alles schon dran in diesem Herbst!

Die Meisten von Euch wissen ja auch schon genau, wie man Teil der Kastanienbewegung wird. Doch für die, die gern dazukommen möchten, hier noch mal die die Idee dahinter und die Regeln:

Idee:

So ein Herbst ist nicht immer und für jeden schön. Manchen (so auch mir) drückt’s zuweilen ordentlich auf die Seele, wenn das Licht immer weniger wird und kalte Witterung unter die Klamottenschichten oder sogar ins Gemüt kriechen will. So hatte ich in den 90ern mal den Einfall, im Herbst eine freundliche Kastanie bei mir aufzunehmen, sie in usseligen Zeit in der Tasche fest mit der Hand zu umschließen und sie, wenn es endlich wieder Frühling wird, erleichtert weit von mir zu werfen und damit auch das trübe, olle Grau. Der Gedanke, dass dieser Tag ja doch jeden Tag ein bisschen näher kommt, hat’s mir immer ein bisschen leichter werden lassen. Irgendwann (war das 2007?) habe ich die Sache mal so nebenbei gebloggt, und plötzlich wollten auch andere so eine Stimmungsbodygardistin! Daraus ist schnell die alljährliche Kastanienbewegung Vieler geworden samt Stichtag für den Kastanienfrühlingsflug, der den Winter endgültig vertreibt. Basta. Wahrlich herzwärmelnd.

Also, die Regeln:

  • Finde eine Kastanie. Die erste, die Dir vor die Füße rollt, ist Deine Winterkastanie. Deine Taschenbewohnerin. Deine Bollenfreundin.
  • Kommentiere unter diesem Eintrag, dass Du auch mit dabei bist! Ich nehme Dich dann gern (ggf. verlinkt) in die Liste der Teilnehmer auf.
  • Die Kastanie wandert nun in Deine Mantel- oder Jackentasche. Dort bleibt sie bis zum Frühjahr. Wenn Du die Jacke wechselst, wandert die Kastanie natürlich immer mit, denn sie soll ja bei Dir sein, wenn Du draußen unterwegs bist und es dort mal ungemütlich wird. Dann seid Ihr schon mal zu zweit. Und außerdem sind da ja noch all die anderen Kastanienbeweger, denen es womöglich gerade ebenso geht. Es hat sich herausgestellt, dass das gegen Trübsinn ausgezeichnet hilft.
  • Wenn es in einigen Monaten dann ganz langsam wieder heller, wärmer und zartgrün wird, dann rufe ich hier rechtzeitig einen bestimmten Tag, eine bestimmte Stunde aus, zu der jeder von uns (an seinem Ort), die Kastanie hervorholt, sich freundlich bei ihr bedankt, und dann werfen wir die liebe Bolle mitsamt dem Winter weit, weit, weit fort. – So werden wir den Frühling einläuten! Wirst sehen, bis dahin wird sie Dir ans Herz gewachsen sein, und sie dann wieder „frei“ zu lassen, wird ein besonderer und auch feierlicher Moment sein. Das ist jedes Mal so, und je mehr von Euch mitmachen, umso schöner wird’s.

Wenn Du ebenfalls Blogger bist, freue ich mich natürlich besonders über einen Eintrag, der Deine Kastanie beschreibt und/oder zeigt, getaggt mit „kastanienbewegung“! Du kannst hierher verlinken und mir den link zu Deinem Blog hier in den Kommentar posten. (Ich weiß, dass es Teilnehmer gibt, die sich da sehr gern durchstöbern und dabei auch schon mal neue Blogs für sich entdecken. Außerdem mag ich es, wenn sich Kreise schließen.)

Wenn Du keinen Blog betreibst, bist Du natürlich ebenfalls willkommen. Einfach mal in den Kommentaren zwinkern oder „Piep!“ machen oder so. Manche von Euch sind vielleicht auch bei faceb**k, auch da kannst Du vielleicht ein Bildchen posten… – Ich freue mich, Dich zu sehen. So oder so oder so… – Los geht’s!

Oktobersonnige Grüße
Eure Theo

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Liste der Teilnehmer:

Frühling, – so wird’s gemacht!

Kastanienbewegung-2014_15

Um halb zwölf stand der Liebste absatzscharrend an der Tür, während ich noch hastig mit meinen widerspenstigen Schnürsenkeln herumtüdelte. Ungewohnt, denn meistens ist es bei uns eher andersrum, aber heute ist ja auch ein besonders besonderer Tag. da kann man schon mal schnürsenkelkonfus werden. Schließlich waren die Füße denn auch endlich vorschriftsmäßig eingwickelt, und es konnte losgehen: Auf in den Duisburger Stadtwald, Mission erfüllen! Warm eingepackt zockelten wir erst ein paar Waldwege entlang, überzeugten uns unterwegs vom ordnungsgemäßen Zustand der Botanik und…

Blattgruen

Grünt. Kann losgehen mit dem Frühling jetzt.

 

… standen dann bald an einer Art Lichtung, wo man extra ein hübsches, neues Bänkchen für uns installiert hatte, damit wir auch einen guten Platz für unsere Sektgläser hatten. – Richtig nett, diese Duisburger Forstleute!
Prost_Fruehling_2015

Traute Bollen, Lebewohl sagend.

 

Die liebgewonnenen Winterbegleiterinnen werden hier noch mal warmgerieben, dankbar beguckt, fein gelobt und ein bisschen abgeküsst.
2_Bollen_2015

Glattgeschmeichelte Kastanienfreunde mit hübschen Bauchnabeln.

 

Gut haben sie ihre Sache wieder mal gemacht! Der Winter war ja wirklich nicht allzu bitter, nur etwas lichtarm vielleicht. Aber jetzt soll er vorbei sein und darum bekommen die Kastanien nun auch ihre Freiheit wieder und segeln um Punkt 12:00 Uhr in sagenwirmal mittelhohen Bögen durchs Gebälk. Wer ganz leise ist und genau hinhört, kann sogar kleine Juchzer vernehmen… Dann raschelt’s noch mal, und weg sind sie auch schon.
Bollenflugfeld

Na, wer findet die Kastanien?

Wir hingegen stoßen noch mal feierlich an, prosten in die -zwar unsichtbare, aber doch irgendwie spürbare- Runde der Kastanienträger, und sind ein bisschen erleichtert. Wieder mal geschafft, der Winter. Und tatsächlich: Der Zauber funktioniert. – Nur wenige Minuten später ist zum ersten Mal am heutigen Tag die Sonne zu sehen! Die noch schlummernden Birken und Buchen leuchten hell auf und uns zieht’s lächelnd erstmal wieder ins Warme.

Prost Frühling, Ihr Lieben!
Eure Theo

Achtung: Kastanienwurf naht!

Na, Ihr Bollenherumträger?

Juckt’s Euch schon in der Wurfhand? Ich glaub‘, so langsam wird’s, oder?

Dieser Winter war zwar schmuddelig, wir haben selten den Himmel oder gar Sonne gesehen, aber böse, sibirische Fröste blieben zum Glück, naja, in Sibirien oder so. Und neulich hatten wir ja sogar schon mal deutliche Plusgrade, die sich sehr frühlingshaft anfühlten. Und prompt hat die Eine oder der Andere spontan mit verfrühtem Kastanienrauswurf reagiert, wie man so liest. *grins* Hier macht ja anscheinend jeder, was er will. – Recht so! Überschwang ist Überschwang, da muss das manchmal eben sein.

Aber ich muss mich natürlich an die Regeln halten, – schließlich habe ich sie erfunden.
Und die Regeln besagen: Frühling ist nicht, wenn Schneeglöckchen blühen (das merkt man ja schon am Namen, eigentlich). Nicht mal, wenn die Krokusse loslegen (auch, wenn sie natürlich bildhübsch sind). Und auch nicht, wenn die Sträucher und Bäume dicke Knospen haben.
Nein, richtig Frühling ist erst dann, wenn sich aus diesen Knospen auch wirklich die ersten grünen Blättchen schieben. Man muss natürlich regelmäßige Kontrollgänge unternehmen und auch schon mal Zweige vorsichtig befühlen und beäugen. Das habe ich immer wieder getan, und meine Recherchen haben nun Folgendes ergeben: Sowohl in Hannover als auch in Duisburg finden sich schon deutlich sichtbare grüne Blattspitzen, die leise wispern: „Raus! Raus! Nix wie raus!“ In Süddeutschland werden sie wohl schon viel besser zu erkennen sein, in Berlin hingegen braucht man eventuell noch die gute, alte Lupe, denn da herrscht öfter mal pfiffiger Ostwind.

Insgesamt sollte es aber am nächsten Wochenende gut passen, denke ich.
Und deshalb rufe ich den gemeinsamen Kastanienwurf in dieses Jahr für
Sonntag, den 22. März um 12:00 Uhr aus.

Kastanienbewegung-2014_15

Schnappt Euch die ollen Winterjacken, ein Likörchen oder vielleicht auch ein Heißgetränk, sucht Euch ein hübsches Plätzchen, prostet vielleicht mal in die unsichtbare, aber fühlbar anwesende Bloggerrunde, herzt und küsst die kleine Verschrumpelte noch mal, sagt artig „Danke schön!“ und schenkt ihr anschließend einen aufregenden Flug in die Freiheit!

Freu‘ mich auf Euch,
Eure Theo

Kastanienbewegung 2014/15

Ihr lieben Kastanienbeweger,

seit heute ist’s hier in der Gegend spürbar zugig-kühler geworden, Vogelbeeren leuchten orangerot, Schatten fallen schräger, die Gedanken wollen sich so langsam wieder nach innen wenden und auch der Kalender hat dieser Tage schon sowas in der Richtung angezeigt: Herbst. Da ist er wieder. Und mit ihm die freundliche Aufforderung, für den Winter gut vorzusorgen. Also, an alle, denen es vor der nasskalten Dunkelschwiemeligheit graust, welche uns für die nächsten Monate womöglich ins (vielmehr ums) Haus steht, und die etwas Trost, Handschmeichelei und etwas Wärmeliges zum Festhalten gebrauchen können, bis es wieder Frühling wird: Geht raus und findet Eure diesjährige Winterfreundin!

Kastanienbewegung-2014_15
(Das Banner könnt Ihr -wie immer- gern in Euren Einträgen verwenden, Ihr findet es in meinen Medien.)

Überall liegen sie zurzeit hübsch herum und bewerben sich um ein kuscheliges Quartier. (Ich habe heimlich die Vermutung, manche rollen sich sogar extra in besonders gutes Septemberlicht und würden vielleicht sogar winzige Daumen raushalten; – wenn sie denn welche hätten…) – Oder habt Ihr Eure Kastanie womöglich schon?

 
Meine ist mir tatsächlich schon im August zugerollt, auf dem Lindener Bergfriedhof. Da gehen wir (der Liebste und ich) öfter mal spazieren, Eichhörnchen besuchen, die gern besucht werden wollen. Meine neue Taschenfreundin ist eventuell ganz froh, dass ich den flitzigen Hörnchen knapp zuvor gekommen bin. Sie ist ein bisschen zierlich geraten und nach vier Wochen in der Jacke auch schon ein zartes Leichtgewicht:

Brominenbolle_2014
Immerhin war sie in der kurzen Zeit schon mehrfach im Ruhrgebiet und sogar eine wunderbare Woche in Holland! Momentan begleitet sich mich allerdings täglich in einen Schulungsraum, wo ich versuche, nicht über Buchhaltung (man weiß nie, wofür’s gut ist!) zu verzweifeln.

Diese Schulung ist übrigens auch der Grund, warum ich in diesem Jahr keine Mailwelle losjage, um alle Kastanienbeweger mühsam einzeln einzusammeln wie in den letzten Jahren. Aber wer teilnehmen mag, wird den Weg hierher bestimmt auch so finden, oder? Und weil ich so ungeheuer pfiffig bin, mache ich’s mir auch mit den Regeln zum ersten Mal leichter: Ich tippe sie nicht zum x-ten Mal ab, sondern verlinke (vorletzten verlinken, oder zu dem davor, oder noch davor… Denn tatsächlich sind wir mittlerweile bei der 8. Kastanienbewegung angekommen; – ist das nicht irre? Also, mir ist es es die reine Freude! (Wer kann schon von sich sagen, mal aus Versehen eine solch dauerhafte Melancholie-Selbsthilfegruppe gegründet zu haben?)

Wer mitmachen möchte, kommentiert also (wie gehabt), möglichst samt link, unter diesem Eintrag, gelle? Alte Hasen & Neugierige Erstmitmacher rennen (auch: wie gehabt) gleichermaßen weit offene Türen ein!

Liebste Herbstraschelgrüße

Eure Theo

Teilnehmerliste:

– Schauzeit

– lilith1508 (zzt. noch ohne Bolle)

– Alex O.

Wildschoen

– vonB-lang & Ihr Ruhebewahrer

– carolahaze

– andheu (dieses Jahr mit Karl-stanie)

– Sansibar

– breakpoint

– KaterMurr

– Bellona

– Die lieben Bellona-Eltern

– petramarkgraf

– heavensent87

– Freundin T. und ihr Mann A.

Und überhaupt.

Vorhin im Discounter:

Eine Frau hat schon bezahlt und räumt ihren Kram zusammen. Plötzlich steht sie mit einer Tüte Knabberkram und dem Bon wieder bei der Kassiererin.

„Da stand doch: Wenn man 3 Tüten nimmt, kosten die Zwiebelringe nur 1,19€!“

Die Kassiererin erklärt ihr, dass man dafür einen Coupon aus der Zeitung oder aus dem Internet braucht.

„Aber da stand: Wenn man 3 Tüten nimmt, kosten die Zwiebelringe nur 1,19€!“

Die Kassiererin ruft eine Kollegin, die der Kundin auch noch mal erklärt, dass man dafür einen Coupon aus der Zeitung oder dem Internet braucht.

„Internet! Da HAB‘ ich doch nichts mit! Dieser neumodische Kram immer! Wie soll ich denn die Zwiebelringe im Internet kaufen, das geht doch gar nicht… Und überhaupt: Wir sind hier doch nicht in AMERIKA!“