*seufz* Ich wurde getaggt…

… und zwar vom lieben Einhard. Und für Einhard mache ich sogar ein Stöckchen mit.
(Na, warte…! Kommdumirna’hause!)

Das sind die Regeln für das Taggen:

=>„> Erwähne die Person, die dich getaggt hat.<br /><img class= Lieben Gruß vom Töchting.“

(Mein Vater hatte mich gebeten, ihm den Liedtext von „Denkmal“/Wir sind Helden zu googeln. Er verweigert nämlich störrisch das Internet in den eigenen vier Wänden.)

7. Wann hast du das letzte Mal geduscht?

– Gestern morgen und in 20 Minuten.

8. Wie hört sich dein Klingelton an?

– Irgendwie schangelig. Aber den höre ich nicht oft.

9. Bist du jemals in ein anderes Land gefahren/geflogen?

– Ja.

10. Liebst du Sushi?

– Sehr. Ich hab‘ eine japanische Freundin, die das oft macht. Und die macht das gut.

11. Wo kaufst du deine Lebensmittel?

– Mein Hauptlebensmittel ist bekanntlich gute Schokolade, die kaufe ich in Fachgeschäften oder via Internet. Den Rest besorge ich in Supermärkten aller Kategorien. Ich liebe gut sortierte Feinkostgeschäfte! Leider gibt’s in Hannover kein anständiges mehr.

12. Hast du jemals schon etwas genommen, um besser einschlafen zu können?

– Ja. Während der Kur.

13. Wieviel Geschwister hast du?

– Keins. Schade.

14. Laptop oder PC?

– Netböökchen.

15. Wie alt wirst du an deinem nächsten Geburtstag?

– 45.

16. Trägst du Brille oder Kontaktlinsen?

– Brülle.

17. Färbst du deine Haare

– Ich entfärbe sie strähnenweise, um etwas hellblonder zu sein.

18. Sag, was du heute planst zu tun?

– Duschen. Arbeiten bis 16:00 Uhr, dann zum Bahnhof huschen und nach Duisburg brausen, dort lecker Frikadellen gekocht kriegen, Bierchen dazu trinken und gemütlich werden.

19. Wann hast du das letzte Mal geweint?

– Vorletzte Woche. Aus Frust.

20. Was ist für dich der perfekte Pizzabelag?

– Echter Käse! Gern Salami. Oder schon mal Anchovis. Oder bloß Mozzarella.

21. Welchen Burger hast du lieber? Hamburger oder Cheeseburger?

– Cheeseburger. Und Pommes!

22. Hattest du schon einmal einen Allnighter?

– (Das ist offenbar eine durchfeierte Nacht.) Nicht oft, aber so’n paar mal schon…

23. Welche Augenfarbe hast du?

– Grau-grün. Oder grün-grau. Je nachdem.

24. Kannst du Cola von Pepsi unterscheiden?

– Anhand der Etiketten ist das ja nicht sooo schwierig, also: Ja.

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Da so viele der aktiveren Blogger in meiner Umgebung schon getaggt wurden, gebe ich das Stöckchen einfach mal frei. Wer’s mag, kann sich’s ja reinbasteln… 😉
Schauzeit? Koskator? Frieling? Sansibar? Inlimbo? Bellona? Andheu?

Danke, Wiglaf.

Wenn man stundenlang in der Stadt umher geirrt ist, sich in allen Umkleiden bei furchtbarem Licht seine Ringe (sowohl unter den Augen, als auch auf den Hüften), außerdem seine so genannten „Problemzonen“ und flusigen Haare besehen hat, und dann müde und ernüchtert bis frustriert nach Hause kommt… – dann…!

Ja, dann: Muss man Wiglaf Droste lesen.

Die zart-verliebte Art und Weise, wie er -bei aller westfälischen Rauheit- über Frauen und ihre Schönheit, den Genuss an der Weichheit ihrer körperlichen Nähe schreibt, hat was wahrhaft Heilendes für Herz und Seele und Polstergruppen.

Tut mir leid!

Also, der Mann. Mir tut der irgendwie leid. Schon seit Tagen. Man muss sich ja bloß mal die ganze Abstrampel-Geschichte angucken: Erst dauert es Dekaden, bis er endlich Minipräsident werden kann (und es klappt auch erst, als der Schröder sich von hier aus auf Bundesebene verzieht und eine Lücke hinterlässt, die für ihn schmal genug ist), dann kriegt er den Absprung zur Bundespolitik nicht so richtig, obwohl Muddi ihn überall anpreist wie Sauerbier, dann wird er sogar überraschend, aber ungeliebt Bundespräsident im zweiten Anlauf… – Und noch immer zeigt niemand den Respekt, den er sich so wünscht! Die verstehen ihn alle einfach nicht!

Ganz im Gegenteil. Bei erster Gelegenheit stolpert er zur Hintertür schon wieder raus, kaum, dass er vorne reingeeiert war. War alles ein Nümmerchen zu groß. Und eben ist das passiert, da kübelt seine Tätowierte noch ein Eimerchen Doofdreck hinterher, indem sie Eheprobleme auf ewig zwischen Buchdeckeln festhält und u.a. alle wissen lässt, was völlig offensichtlich ist. Nämlich, dass der Mann keine „Ecken und Kanten“ habe. Soso. Nuja. Und deswegen lässt sie ihn nun mit seiner neuen Brille allein. Ich find ja sowieso, die steht ihm viel besser als die Frau.

Bisher hatte ich ja für Herrn Wulff kein einziges freundliches Wort übrig, fand immer schon ihn lächerlich-schwiegersohnig-farblos, und gewählt habe ihn selbstverständlich auch nie, diesen quakenden Polokragen, den. Möcht‘ auch gar nichts Genaueres wissen über niedersächsische Verfilzungen und so, da wird’s schon genug schwache Momente gegeben haben. Die kommen dann ja demnächst alle noch zum Vorschein, nehme ich an.

Aber was er jetzt so alles an Rundum-Häme über berufliches und privates Versagen einstecken muss, das gönne ich Keinem. Gab’s nicht mal so was wie Boxerehre?: Einen, der schon am Boden liegt, den tritt man nicht? Ich find das irgendwie alles ein bisschen zu viel. Und deshalb ist jetzt was eingetreten, was ich nie-im-Leben! gedacht hätte: Wenn ich den Mann im Fernseher seh‘, dann denke ich tatsächlich: Lasst den doch in Ruhe, der kann donnich mehr…

Frau Rabe hustet mal kurz vorbei.

Irgendwie hab ich das Gefühl, als hätte das Jahr 2012 bei mir noch mal so richtig auf die Tube gedrückt, um auch wirklich den letzten Rest rauszuquetschen. Die letzten beiden Monate habe ich im Dauerlauf genommen. Allerdings einem, bei dem man klobige Astronautenschuhe mit dicken Bleisohlen trägt. – Einarbeitung, stressige Weinproben, turbulentes Weihnachtsgeschäft,  und zwischen den Jahren auch noch schnell einen 3-tägigen Sondernoteinsatz in einer Filiale in einer anderen Stadt. Das hieß jeden Tag: Rocken, Rocken, Rocken! Und zwischendrin: Packen, Packen, Packen. Und natürlich: Zug fahr’n, Zug fahr’n, Zug fahr’n.

Weihnachten selbst fand in diesem Wust immerhin in aller Ruhe in Duisburg statt. Gut Essen, Luftschnappen und Platt-wie’n-Käfer-auffe-Couch-liegen muss ja schließlich auch mal kurz sein.

Zuende ging das Jahr gestern dann mit:
– Morgens bei der Post endlich(!) die lieben Weihnachtsgaben aus Berlin abholen, die dort seit über 1 Woche auf mich warteten.
– Vormittags arbeiten.
– Nachmittags Champagner trinken.
– Abends krank werden und um halb zwölf mit Halsweh ins Bett gehen.

Vom Bett aus konnte man einige der Raketen übrigens sehr schön sehen. Ab viertel nach fiel ich jedoch in den (eigentlich so gedachten) Heilungsschlaf, um heute morgen das neue Jahr mit Rabenstimme zu begrüßen. Trotzdem bin ich frohgemut. In diesem Jahr steckt meine Lieblingszahl, die 3, also wird’s wohl schon irgendwie werden.

Aus dem alten Jahr nehme ich noch schnell mit: Die Erkenntnis, dass es nicht immer so aus dem Wald zurückschallt, wie man hinein ruft. In manche Wälder kann man nämlich noch so nett-fragend reinrufen, da wird offenbar fast jeder Ton sofort verschluckt. Muss wohl am ruppigen Unterholz liegen. Also konzentrier‘ ich mich doch lieber auf die sonnenbeschienenen, grünen Fleckchen, wo’s nettes Miteinander und entzückendes Vogelpiepen gibt. Und das soll dann auch mein diesjähriger Vorsatz sein.

– Darauf einen Hustentee!